Zeitungsbranche setzt auf Paid Content

14. Juni 2013, 9:34 Uhr | Archiv

Nachdem vor einigen Tagen erst der Axel Springer-Verlag sein Bezahlmodell gestartet hat, planen nun auch die Mitglieder der Quality Alliance, zu der sich Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Handelsblatt und Zeit zusammengeschlossen haben, künftig journalistische Inhalte auf ihren Websites gegen Bezahlung anzubieten.

(© Knipserin - Fotolia.com)

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Die Mitglieder der Quality Alliance planen noch in diesem Jahr ein eigene Bezahl-Modelle auf den Markt zu bringen – ganz nach dem Vorbild des Axel Springer-Verlags, der mit dem „Bild Plus“ vor einigen Tagen Abonnements für journalistische Inhalte anbietet. Detlef Haaks, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags erklärte: „Wir denken nun über gemeinsame technologische Plattformen für Paid Content nach“. Eine einheitliche Lösung für die verschiedenen Verlagshäuser sei nicht möglich, heißt es, da jeder Verlag bereits eigene Module in bestimmten Bereichen entwickelt habe. Auch bei den Preisen werde es bei dem jeweiligen Bezahl-Modellen Unterschiede geben. „Kartellrechtlich relevante Absprachen treffen wir nicht“, erklärt Haaks laut einem Bericht von Horizont.

Bis vor kurzem noch konnten Online-Leser kostenlos auf das Portal der Boulevard-Zeitung „Bild“ zugreifen. Seit dieser Woche jedoch ist damit Schluss. Mit dem Bezahl-Modell Bild Plus können Nutzer Abonnements für die Nutzung exklusiver digitale Inhalte wie Hintergrundberichte oder spezielle Fotos abschließen. Die Bundesliga soll hier bei der Verbreitung helfen.

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Marco Schürmann

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