Eigener Lieferdienst von Amazon

17. Juni 2013, 15:36 Uhr | Archiv

Offensichtlich plant der Internet-Versandhändler Amazon einen eigenen Lieferdienst. Paketzusteller rechnen jedenfalls damit. Währenddessen geht der Tarifstreit mit der Gewerkschaft Verdi weiter – seit heute Morgen gibt es Streiks in den Amazon-Versandlagern Leipzig und Bad Hersfeld.

(Logo: Amazon)

(Logo: Amazon)

Für Zustelldienste und Postgesellschaften sind Online-Händler die größten Geschäftstreiber. So auch bisher bei Amazon. Das könnte sich jedoch schon bald ändern. Denn einem Bericht der Welt zufolge rechnen Paketzusteller damit, dass Amazon einen eigenen Lieferdienst startet. Laut Rico Back, dem Vorstandschef von General Logistic Systems (GLS) würde die Anzahl der Pakete dafür sogar ausreichen. In den USA nutzt man bereits eigene Lieferdienste, um frische Lebensmittel in mehreren Städten auszuliefern.

Während man darüber spekuliert hat die Gewerkschaft Verdi die Mitarbeiter von Amazon erneut zum Streik aufgerufen. So sollen heute und morgen in den Versandlagern Bad Hersfeld und Leipzig die Arbeiten eingestellt werden. Für die rund 9.000 Beschäftigten bei Amazon fordert Verdi einen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels. Dabei orientiere man sich eigenen Angaben zufolge an den Löhnen, die in der Logistikbranche üblich seien.

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Marco Schürmann

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