Mobile beschleunigt Werbemarktwachstum

19. Juni 2013, 14:23 Uhr | Archiv

US-Schätzungen zufolge liegt der Anteil der Nutzungsdauer mobiler Kommunikationsgeräte im Vergleich zur gesamten Mediennutzung bei 11,7 Prozent. Der Anteil der mobilen Werbeausgaben am Gesamtwerbemarkt liegt laut ZenithOptimedia dagegen nur bei 2,5 Prozent. Um dieses Ungleichgewicht zu beheben, hat das Netzwerk zusammen mit Google ein globales Programm gestartet.

(© aey - Fotolia.com)

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Das zur Publicis Group gehörende Medienservicenetzwerk ZenithOptimedia hat das globale Programm „Horizon“ gestartet, das die mobile Kommunikation vorantreiben soll. Das Programm wurde gemeinsam mit Google entwickelt. Ziel der Initiative: das Ungleichgewicht, das zwischen der Nutzungsdauer und den Werbeausgaben bei mobilen Kommunikationsmitteln besteht, beheben. Für das Jahr 2013 prognostiziert ZenithOptimedia bereits einen Anstieg der globalen Mobilfunk-Werbeausgaben um 67 Prozent. Mit „Horizon“ will das Agenturnetzwerk diese Entwicklung weiter forcieren.

„Horizon“ soll Kunden im gesamten Netzwerk dabei helfen, ihre Kampagnenplanung bestmöglich zu gestalten. Das Programm bietet Kunden einen dreistufigen Beratungs- und Kommunikationsservice: 1. Beurteilung der aktuellen Mobilkommunikationsaktivitäten und Optimierung der Kunden-Website, 2. Erstellung eines Strategieplans und Festlegung von Leistungskennzahlen für den Mobilsektor und 3. Implementierung und Erfolgsmessung.

Google wird dem Netzwerk von ZenithOptimedia Erkenntnisse zu den Kategorien und Kunden zur Verfügung stellen sowie Schulungen und strategische Anleitungen zu den Möglichkeiten im Mobilfunksektor anbieten. „Die Geschwindigkeit und das Maß, mit dem sich der Mobilkommunikationsbereich für Verbraucher entwickelt, verlangen auf Seiten der Werbungtreibenden und der Agenturen, dass diese über leistungsstarke Mobilkommunikationsinitiativen verfügen. Unser Schritt zu einer erweiterten Kampagne unterstützt diesen Ansatz, die Mobilkommunikation an die erste Stelle zu setzen, indem sie es den Werbetreibenden leichter macht, die Verbraucher zu erreichen. Dabei ist es gleichgültig, ob sie sich an ihrem Mobiltelefon, ihrem Tablet oder ihrem Desktop befinden“, sagt Carlo D’Asaro Biondo, VP Sales and Operations für Süd‐ und Osteuropa, Naher Osten und Afrika bei Google.

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Marco Schürmann

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