AOL mit Alternative zum Google Reader

25. Juni 2013, 8:37 Uhr | Archiv

Nachdem Google angekündigt hat, seinen RSS-Dienst – den Google Reader – einstellen zu wollen, finden sich immer mehr Alternativen. Neben Gerüchten über etwaige Pläne eines Newsdienstes bei Facebook bietet auch AOL eine Alternative, die neben einer optimierten mobilen Nutzung auch das direkte Teilen von Inhalten über soziale Netzwerke ermöglicht. Vor allem dem Konkurrenzdienst Feedly dürfte das nicht besonders gefallen.

AOL Reader

In wenigen Tagen, zum ersten Juli 2013, wird der Google Reader eingestellt. Bisher konnte vor allem das Konkurrenzangebot Feedly vom Ende des populären Dienstes profitieren. Innerhalb von nur zwei Tagen hat man bereits über 500.000 neue Nutzer hinzugewonnen. Mit dem gestern gestarteten AOL Reader kommt nun ein neuer Kandidat auf den Markt, der die ehemaligen Google-Nutzer zu sich ziehen will. Bereits in der letzten Woche hat der Dienst seine geschlossene Beta-Phase vollendet und ist ab sofort für jeden zugänglich.

Wer seine Feeds regelmäßig über den AOL Reader abrufen möchte, muss sich einen Account erstellen. Im Anschluss kann zwischen verschiedenen Darstellungsmethoden gewählt werden, erklärt thenextweb.com. Neben einer optimierten Darstellung auf mobilen Geräten soll der Dienst auch ein einfaches Teilen durch die Nutzung sozialer Netzwerke ermöglichen. Daten von anderen Readern sollen ebenfalls importierbar sein. Einzelne Artikel können im Reader selbst bewertet und kommentiert werden.

Im März hatte Google offiziell angekündigt, seinen im Jahr 2005 eingeführten Reader einstellen zu wollen. Grund dafür seien gesunkene Nutzungszahlen und damit in den Augen des Suchmaschinenbetreibers ein geringer Bedarf an den Dienst. Die dadurch frei gewordenen Ressourcen sollen in die Entwicklung neuer Produkte einfließen.

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Marco Schürmann

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