Apple sichert sich Namensrechte an „iWatch“

2. Juli 2013, 9:32 Uhr | Archiv

Bereits seit einigen Monaten gehen Gerüchte um Apples mögliche Pläne für eine Smartwatch umher – doch jetzt soll es feststehen: Es wird sie geben. Der iPhone- und iPad-Hersteller aus Cupertino hat sich sowohl in Russland als auch in Japan den Begriff „iWatch“ schützen lassen. Schon zu Beginn des letzten Monats sollen entsprechende Anträge beim Patentamt eingereicht worden sein.

Bereits auf der D11, einer Konferenz des US-Blogs AllThingsD äußerte sich Tim Cook, CEO von Apple, zum Thema Wearables und sorgte mit den Worten „Ich denke, das Handgelenk ist interessant“ für frischen Wind in der Gerüchteküche. Cook erklärte gleichzeitig jedoch, dass man die Leute zuerst von einem solchen Gerät überzeugen müsse, um damit erfolgreich zu sein. Nach vielen Monaten voller Spekulationen scheint das Projekt „iWatch“ so langsam konkreter zu werden. Nach Russland hat sich Apple den Begriff nun auch in Japan namensrechtlich schützen lassen. Davon berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Bereits Anfang Juni 2013 wurde der Antrag dafür beim Patentamt eingereicht. Konkret soll der Begriff iWatch einen „tragbaren Computer oder eine Uhr“ beschreiben.

Im Februar gab es bereits Berichte, dass Apple an einer Smartwatch arbeitet. Schon im August 2011 soll der Konzern Patentanträge für ein derartiges Gerät eingereicht haben – offizielle Bestätigungen bleiben jedoch aus. Smartwatches sind aktuell im Trend. Immer mehr Hardware-Hersteller sollen sich an den Wearables versuchen – darunter auch Google und Samsung, von denen es jedoch noch keinerlei offizielle Ankündigungen gibt.

Auch bei den Verbrauchern kommt der Trend an. Eine aktuelle Studie des Hightech-Verbands Bitkom zeigt, dass ein Großteil der Bundesbürger an einer intelligenten Uhr interessiert seien, die mit dem Smartphone und dadurch auch mit dem Internet verbunden ist. Schon 13 Prozent sind sich sicher, eine Smartwatch nutzen zu wollen. Bei der jüngeren Generation (14 bis 29 Jahre) hat sogar jeder Zweite (49 Prozent) Interesse daran und fast jeder Vierte (23 Prozent) sei bereits fest entschlossen, ein solches Gerät zu nutzen.

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Marco Schürmann

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