Forscher produzieren Batterien mit 3D-Drucker

3. Juli 2013, 13:10 Uhr | Archiv

Forscher von der Universität Harvard haben es geschafft, Batterien mit einem 3D-Drucker zu produzieren. Eine spezielle Tinte und besonders feine Strukturen ermöglichen es, ausgesprochen kleine Batterien herzustellen, die besonders im medizinischen Bereich eingesetzt werden könnten.

Gedruckte Batterien könnten vor allem für den medizinischen Bereich von Interesse sein. Möglicher Einsatzzweck wären Implantate. Quelle: Screenshot

Gedruckte Batterien könnten vor allem für den medizinischen Bereich von Interesse sein. Möglicher Einsatzzweck wären Implantate. Quelle: Screenshot

Nur durch die Entwicklung einer speziellen Tinte war es den Forschern möglich, die gewünschte Größe im Bereich einiger Nanometer zu erreichen. Diese überaus feinen Strukturen werden auf einen Goldkontakt gedruckt und anschließend ummantelt. Durch die Befüllung der Kapsel mit einem Elektrolyt lässt sich dann elektrische Energie in der Zelle speichern. Wie leistungsfähig die gedruckte Batterie ist, ist noch nicht hinreichend erforscht.

Eingesetzt werden könnten die sehr kleinen Batterien zum Beispiel in Implantaten. Durch ihre kleine Bauweise könnte, sofern man eine hohe Leistungsfähigkeit der Batterien erreicht, das gesamte Implantat kleiner und leichter ausfallen, was natürlich dem Träger zugute käme.

Ein Video zeigt den Druckprozess der Mikrostrukturen.

Quelle: 3d-print-news.de

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Florian Meier

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