Antetype: UI-Design leicht gemacht

12. Juli 2013, 15:37 Uhr | Archiv

UI-Designer bekommen mit der Mac-Anwendung Antetype ein neues Werkzeug zur Erstellung von User Interfaces bzw. Designs von Webseiten, mobilen Apps und Desktop-Anwendungen geboten. Der neue Ansatz soll dabei innovativ und zeitsparend sein: Die Software versteht das gesamte User Interface, nicht nur einzelne Pixel – unabhängige UI-Bestandteile erlangen durch Antetype dabei Kenntnis voneinander.

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Mit dem neuen Ansatz von Antetype sollen Design-Anpassungen erleichtert und effizienter gemacht werden. Hinzu kommen sogenannte „Custom Widgets“ (wiederverwendbare Designbausteine), die aus einzelnen Elementen erstellt werden können. Diese Custom Widgets können mit nur wenigen Klicks gespeichert oder angepasst werden – sogar über mehrere Seiten oder Projekte hinweg. Luca Candela, Produkt Manager bei Metamarkets, hält Antetype gerade wegen der dynamischen Layout-Funktion als „effizientestes Tool für UI Design“. Die Funktion bewirkt die automatische Ausrichtung aller Elemente und hilft bei der Anpassung an verschiedene Bildschirmgrößen bzw. unterschiedliche Endgeräte.

Die Idee hinter Antetype erklärt Tim Klauck, CEO und Gründer des Tools: „Der Großteil der UI Design-Projekte bei Ergosign umfasst 30 bis 100 Screens. Um dieser Komplexität gerecht zu werden und gleichzeitig die Produktivität zu steigern, mussten wir über den Tellerrand schauen und etwas schaffen, das über die vorhandenen statischen und pixel-basierten UI Tools und Prototyping Apps hinausgeht. Weder eine Bildbearbeitungssoftware wie Photoshop noch die üblichen Wireframing Tools konnten unsere Anforderungen erfüllen.“

UI-Design für mobile Geräte - (Bild: Antetype)

UI-Design für mobile Geräte – (Bild: Antetype)

Antetype wird bereits von UI Designern bei Twitter, Apple und Pixar eingesetzt und in hunderten Ergosign-Projekten mit Kunden wie Daimler, PWC, SAP oder Siemens genutzt. Mit der kürzlich veröffentlichten Version 1.2 wird nun ein breiteres, globales Publikum angesprochen – Version 1.3 mit weiteren neuen Funktionen wird im September folgen. Wer das Tool ausprobieren will, kann sich auf der offiziellen Homepage eine kostenlose Trial-Version samt verschiedener Tutorial-Videos und Design-Beispiele herunterladen. Die Vollversion kostet 149,- €, eine Studentenlizenz 19 US-Dollar.





In einem Video stellen die Entwickler das Design-Tool vor und demonstrieren die Möglichkeiten:

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Marco Schürmann

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