Dropbox plant Großes

12. Juli 2013, 8:15 Uhr | Archiv

Auf der in den USA stattfindenden Entwicklerkonferenz DBX, stellt Dropbox seine Zukunftspläne vor und zeigt, dass es weitaus Größeres plant als das einfache Speichern von Dateien und Ordnern in der Cloud. Neben aktualisierten mobilen Apps bietet man Entwicklern jetzt eine neue „Datastore“-API, die es Anwendungen dritter erlauben soll, via Dropbox Daten wie Kontakte, To-Dos, Einstellungen oder Spielstände über die verschiedenen Plattformen zu synchronisieren.

(Bild: Dropbox)

(Bild: Dropbox)

Zwar konnten findige Entwickler Passworte beispielsweise mit dem Passwort-Manager „1Password“ bereits mit einigen Umwegen über die Dropbox synchron halten, so The Verge. Mit einer eigenen Sync-Funktion dieser Informationen soll dies nun einfacher und stabiler möglich sein. Zunächst für iOS, Android und JavaScript bietet Dropbox seine Datastore-API zur Verfügung. Auch eine Offline-Unterstützung wird geboten: Nutzer können neue Aufgaben oder Notizen ohne Internetverbindung erstellen, die anschließend automatisch synchronisiert werden, sobald man wieder mit dem Netz verbunden ist. Auch mit Konflikten weiß die API umzugehen und kann so beispielsweise zwei unterschiedliche Kontaktinformationen zu ein und derselben Person zusammenführen.

Damit tritt Dropbox vom Funktionsumfang in direkte Konkurrenz mit Apples iCloud und bietet eine Alternative zum Apple-eigenen Cloud-Dienst. Durch seine enorme Popularität von inzwischen 175 Millionen registrierten Nutzern ist es sogar sehr wahrscheinlich, dass diese Alternative auch wahrgenommen wird.

Neben der auf dem Event vorgestellten Datastore-API führt Dropbox weiterhin neue Features in Form von „Drop-ins“ ein. Darin enthalten sind ein Chooser und ein Saver, die mobilen Anwendungen den Aufruf der gewohnten Auswahl- bzw. Speicherdialoge von Dropbox ermöglichen, um Daten zu speichern bzw. auszuwählen. Die zugekaufte E-Mail-App Mailbox für iOS hat man bereits entsprechend aktualisiert. Sie ist die einzige E-Mail-Anwendung, mit der auch andere Anhänge als Fotos verschickt werden können.

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Marco Schürmann

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