Türen und Smartphones mit NFC-Ring entsperren

25. Juli 2013, 12:12 Uhr | Archiv

Ein NFC-Ring soll es seinem Träger ermöglichen, Türen oder andere technische Geräte zu entsperren. Hält man den Ring beispielsweise an ein Türschloss oder an ein NFC-fähiges Smartphone, wird dies entsperrt – die Eingabe eines Codes entfällt. Das Projekt vom Etherpad-Entwickler John McLear und WordPress-Initiator Matt Mullenweg sucht auf Kickstarter noch Unterstützung.

(Bild: John McLear bei Kickstarter)

(Bild: John McLear bei Kickstarter)

Die Technik des NFC-Rings ist dabei wenig kompliziert: Im Mantel befinden sich zwei NFC-Tags, auf denen statische Daten gespeichert sind. Dabei dienen die beiden Tags jeweils unterschiedlichen Zwecken: Während auf der Oberseite Informationen wie etwa Links oder digitale Visitenkarten ausgetauscht werden, soll die Unterseite zum Entsperren von Smartphones und Türen dienen.

Durch die Aufteilung in eine öffentliche und eine private Seite soll der Ring vor Datenschnüfflern geschützt werden. Wollen diese die NFC-Tags mit einer hohen Sendeleistung aus der Ferne auslesen, antworten beide Chips parallel. Dadurch würden sich die Daten nicht korrekt decodieren lassen. Doch hundertprozentig sicher ist das Konzept nicht – so könnte man beispielsweise einen NFC-Reader in eine Türklinke einbauen und an die Daten gelangen.

In einem Video erklärt der Erfinder des NFC-Rings John McLear das Konzept:

Das Kickstarter-Projekt konnte bereits nach wenigen Tagen das erste Finanzierungsziel von 30.000 Pfund (ca. 35.000 Euro) erreichen. Wer das Projekt mit knapp 26 Euro (22 Pfund) unterstützt, erhält den NFC-Ring und die entsprechende Android-App. Wem das vorgegebene Design nicht gefällt, kann sich selbst einen Ring mit dem 3D-Drucker drucken und für 8 Pfund (knapp 9 Euro) das NFC-Inlay dazubestellen.

Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Seite.

Über den Autor

Marco Schürmann

0 Kommentare


Was meinen Sie zu diesem Thema?

Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

Schreibe einen Kommentar

* Pflichtangaben; Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
 

Copyright

Copyright 2015 Bernd Zipper, zipcon consulting GmbH

Archiv