E-Book-Bundle mit „pay what you want“ erfolgreich

26. Juli 2013, 10:48 Uhr | Archiv

Die Plattform „Humblebundle“ hat zum zweiten Mal in einem Jahr ein DRM-freies Paket an Büchern verkauft. Die Besonderheit dabei: Die Käufer dürfen selbst entscheiden, wieviel ihnen das Paket wert ist und entsprechend bezahlen. Binnen 14 Tagen wurden so 650.000 Dollar eingenommen.

10 Bücher konnten die Käufer des "Humble E-Book Bundle 2" kaufen. Mindestpreis war 1 Cent, viele gaben jedoch deutlich mehr. Quelle: e-book-news.de

10 Bücher konnten die Käufer des „Humble E-Book Bundle 2“ kaufen. Mindestpreis war 1 Cent, viele gaben jedoch deutlich mehr. Quelle: e-book-news.de

Begonnen bei 1 Cent bis hoch zu 250 Dollar war den Käufern das Paket wert. Im Schnitt kommt man so auf einen Verkaufspreis von 10,91 US-Dollar pro Paket. Verschiedene Anreizsysteme sorgten dafür, dass man gerne mehr als den Mindestbetrag gibt.

So können die Käufer zum Beispiel wählen, wie die Verkaufssumme aufgeteilt werden soll. Neben der Plattform und dem Autor konnte man mit seinem Kauf auch drei verschiedenen gemeinnützigen Organisationen etwas Gutes tun.

Der große Erfolg des Bundles begründet sich aber nicht nur auf das pay what you want-Modell und den gemeinnützigen Nebenzweck. Eine allgemein technikaffine und experimentierfreudige Nutzerschaft, sowie bekannte Namen aus dem Bereich der Science Fiction-Selbstverleger trugen entscheidend zum Erfolg bei.

Eine entsprechende deutsche Plattform mit Namen „HambelBandel“ konnte bisher noch keine derartigen Erfolge erzielen. Zudem stehen oft rechtliche Einschränkungen, wie zum Beispiel die Buchpreisbindung, derartigen Experimenten im Weg.

Quelle: e-book-news.de

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Florian Meier

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