Starker Zuwachs bei den Silver Surfern

30. Juli 2013, 8:39 Uhr | Archiv

Auch für ältere Menschen werden soziale Netzwerke immer interessanter. Nahezu zwei Drittel aller Internetnutzer zwischen 50 und 64 Jahren (68 Prozent) sind auf mindestens einer der Plattformen angemeldet. Vor zwei Jahren waren es nur 60 Prozent. Das Wachstum ist bei den über 65-jährigen Internetnutzern noch größer – waren vor zwei Jahren 40 Prozent von ihnen bei sozialen Netzwerken angemeldet, sind es inzwischen bereits 66 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Befragung von Bitkom Reasearch im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom.

(© Robert Kneschke - Fotolia.com)

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Insgesamt haben drei Viertel aller Internetnutzer (78 Prozent) bei zumindest einem sozialen Netzwerk ein Profil, zwei Drittel (67 Prozent) nutzen soziale Netzwerke aktiv. Das entspricht knapp 37 Millionen Deutschen. In den jüngeren Altersklassen ist die Nutzung auf hohem Niveau weiter leicht gewachsen. So sind 76 Prozent der 30- bis 49-jährigen Internetnutzer bei einem sozialen Netzwerk angemeldet. 2011 waren es 72 Prozent. Bei den 14- bis 29-Jährigen Internetnutzern sind es 9 von 10.

„Die digitale Kluft zwischen den Generationen nimmt in Sozialen Netzwerken deutlich ab“, sagt Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Soziale Netzwerke sind über alle Alters- und Themengrenzen hinweg zu einer relevanten Kommunikationsplattform geworden.“ Zwischen den Geschlechtern gibt es im Übrigen keine Unterschiede. 78 Prozent der männlichen Internetnutzer sind bei mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet. Bei den Frauen sind es 77 Prozent.

Im rechnerischen Durchschnitt ist jeder Internetnutzer bei 2,5 sozialen Netzwerken angemeldet. Am häufigsten nutzen Schüler und Studenten entsprechende Dienste. Knapp 93 Prozent dieser jüngeren Internetnutzer sind bei mindestens einem Dienst angemeldet. Unter den Erwerbstätigen sind Freiberufler und Selbstständige am häufigsten bei sozialen Netzwerken registriert. 84 Prozent von ihnen haben ein Profil bei einem der Dienste. Bei den Angestellten, die das Internet nutzen, sind es 77 Prozent. Beamte sind dagegen seltener in sozialen Netzwerken anzutreffen. 70 Prozent von Ihnen sind bei entsprechenden Diensten angemeldet, bei den Arbeitern sind es mit 68 Prozent kaum weniger.

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Marco Schürmann

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