Monotype stellt neue Version eines Schriftklassikers vor

2. August 2013, 14:59 Uhr | Archiv

Mit dem Remake eines Klassikers erweitert Monotype sein Angebot an Schriften. Fortan gibt es die Schriftfamilie „Metro Nova“ mit aktuell 26 Schnitten. Sie ist der Schrift „Metro“ nachempfunden, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts für den Einsatz auf Setzmaschinen geschnitten wurde. Bis etwa 1970 war sie als Standardschrift für verschiedenste Druckprodukte im Einsatz, nachdem sie 1930 in die Schriftbibliothek von Monotype aufgenommen wurde.

Die Schrift "Metro Nova" ist ab sofort bei vielen Schriftanbietern erhältlich. Sie ist der Schrift einer Setzmaschine nachempfunden. BIldquelle: Monotype

Die Schrift „Metro Nova“ ist ab sofort bei vielen Schriftanbietern erhältlich. Sie ist der Schrift einer Setzmaschine nachempfunden. BIldquelle: Monotype

Bei der nun erschienen Metro Nova wurden die Proportionen der Zeichen zueinander überarbeitet, um ein harmonischeres Schriftbild zu erzeugen. Der Charakter der Schrift wurde dabei so gut es ging erhalten, Einschränkungen aus der Erstellung für Setzmaschinen allerdings überwunden. Der Schriftdesigner Toshi Omagari versuchte dabei nach eigenen Aussagen möglichst im Sinne des ursprünglichen Schöpfers, William Addison Dwiggins, zu handeln.

Die Metro Nova liegt aktuell in 26 Schnitten vor als Open Type Font vor. Dabei gibt es sieben reguläre Strichstärken von „Ultra Thin“ bis „Extra Black“. Ergänzt durch sechs Condensed-Schnitte und die jeweiligen Kursiv-Varianten der Schrift stellt sich die Schrift damit als sehr gut ausgebaut dar. Dank der Verwendung der Open Type Technologie sind auch Sonderzeichen wie Brüche, Ligaturen oder auch die Unterstützung für andere Sprachen kein Problem.

Die Metro Nova kann ab sofort zum Beispiel über linotype.com erworben werden: Metro Nova

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Florian Meier

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