Agfa :Apogee StoreFront 2.0 setzt Fokus auf SEO und Usability

13. August 2013, 9:12 Uhr | Archiv

Erst im Mai dieses Jahres veröffentlichte Agfa die Version 1.3 seiner Web-to-Print Lösung. Dabei lag der Fokus der Neuerungen auf den besseren Individualisierungsmöglichkeiten für Web-Shops und den Vereinfachungen bei der Anpassung des Store- und Microstores-Designs. Mit der nun erscheinenden Version 2.0 setzt der belgische Konzern Schwerpunkte auf Suchmaschinenoptimierung sowie den variablem Datendruck. Sabrina Tenschert, bei zipcon consulting zuständig für Inhalte der EPOS-Studie, konnte bereits einen ersten Eindruck von StoreFront 2.0 gewinnen.

Die Vorgängerversion 1.3 hatte in der E-Business Print Online Studie (www.epos-studie.de) bereits zeigen können, dass der :Apogee StoreFront eine gute Funktionalität bietet, aber in einigen Bereichen noch Potenzial besteht, um diesen attraktiver für Kunden zu machen – insbesondere bei den gebotenen Individualisierungsmöglichkeiten. In der neuen Version legt Agfa hierfür die technischen Grundlagen und entwickelt logische Strukturen im Produkthandling weiter.

Wichtigstes neues Feature ist die Unterstützung von Variable Data Processing (VDP). Damit können über den Online Editor anhand gelieferter Excel Dateien personalisierte Printprodukte wie Poster oder Werbeflyer erstellt werden. Agfa ebnet so den Weg für Personalisierungs- und Marketingprodukte, die den Shop interessanter für Agenturen machen. Im Gegensatz zu den übrigen Neuerungen ist VDP eine kostenpflichtige Option und wird in einer zukünftigen Version um die Einbindung variabler Bilddaten erweitert. Die VDP-Option kann über eine monatliche Gebühr und eine separate Schulung erworben werden.

Agfa StoreFront 2 Lagerrestbestand

Anzeige des Lagerrestbestandes im Shop-Frontend (Quelle: Agfa NV)

Anknüpfend an die Entwicklungen der vorangegangenen Version zeigt sich auch diesmal der Bereich Lagerverwaltung optimiert. Besonderheit des Shops war es bereits, dass neben Printprodukten auch Non-Print-Produkte verkauft werden können und hierbei der Lagerbestand sich vom Kundenadministrator live nachverfolgen lässt. Erweitert wurde dies in der letzten Version mit einer verknüpften Alarmschwelle, die den zuständigen Mitarbeiter informiert, sobald ein gewisser Lagerbestand unterschritten wurde. In der neuen Version wird der Lagerbestand nun auch live im Shop einsehbar. Diese Funktionen ist sowohl für B2B-Closed-Shops interessant um einen Überblick über Lagerware zu behalten, zum anderen kann diese Funktion auch als Kaufanreiz für B2C-Shops mit einer angepassten Visualisierung eingesetzt werden.

Neue Optionen werden jetzt auch im Bereich Produkthandling und Produktdarstellung angeboten. Produkte lassen sich aus einem bestehenden festen Shop oder einem Microstore in einen neuen Shop kopieren, wobei die Produktdefinitionen einfach wiederverwendet werden können. Dies spart Administrationsaufwand und ermöglicht es Anbietern schnell und unkompliziert einen Microstore für ein spezielles Trendprodukt aufzubauen. Des Weiteren gibt es nun die Option Produktbeschreibungstexte über einen HTML-Editor anzupassen. Damit lassen sich Bilder, Tabellen und sogar Animationen in die Produktbeschreibung übernehmen. Diese Funktion unterstützt die Usability für den Endkunden und hilft der Indexierung des Shops für Suchmaschinen, da mittels HTML der Quellcode optimiert werden kann. Weitere Features für die Search Engine Optimization (SEO) sind flexible meta description Tags sowie eigene Domain Namen (z.B. myURL.com), die für alle http-Seiten eingesetzt werden können.

Agfa StoreFront 2 Versandsplitting

Einzelne Teile einer Bestellung können nach Fertigstellung bereits verschickt werden. (Quelle: Agfa NV)

Gelungene Features werden mit der neuen Version für Versand- und Liefermanagement implementiert. Diese Funktionen richten sich besonders an große Konzerne mit einer aufwändigen Abteilungs- oder Filialstruktur. Benutzer haben nun die Möglichkeit ein eigenes Adressbuch mit Lieferadressen anzulegen und können so die Produkte für mehrere Niederlassungen bestellen. Zudem lassen sich bereits fertiggestellte Teile einer Lieferung einzeln versenden, bevor die gesamte Bestellung produziert ist. Durch eine weitere Optimierung in der Anzeigelogik werden bei der Bestellung nur noch Lieferservices angezeigt, die zur angegeben Adresse liefern.

Ein weiterer fester Bestandteil der neuen Version ist ein Shop-Produkt mit variablem Format. Hierbei definiert der Kunde frei die Größe seines Druckproduktes. Die hochgeladenen Druckdaten werden dann auf die geforderte Größe skaliert. Vorgegeben sind lediglich die minimale und maximale Größe, der Preis kann pro Quadratmeter berechnet werden.

Im Rahmen des Agfa-Forum „E-Business für Verlage und Druckereien“ wird die Version 2.0 des :Apogee StoreFront im September und Oktober in Deutschland, Österreich und Schweiz vorgestellt. Interessierte Anwender können sich auf der Veranstaltungsseite kostenlos anmelden.

Das Agfa Forum beginnt jeweils um 12:00 Uhr und endet gegen ca. 17:00 Uhr mit einem anschließenden Imbiss an folgenden Standorten (komplette Agenda hier herunterladen):

03. September – Hamburg
04. September – Hannover
10. September – Düsseldorf
11. September – Leipzig
17. September – Wien
18. September – Nürnberg
24. September – Solothurn (Schweiz)
25. September – Stuttgart
26. September – München
01. Oktober – Wiesbaden

Im Rahmen der E-Business Print Online Studie wurden eine Vielzahl von Unternehmen auf ihren Funktionsumfang getestet

Auch in EPOS – der E-Business Print Online Studie wird der :Apogee StoreFront ausgiebig vorgestellt. Auf www.epos-studie.de können Sie sich als Premium-User das ausführliche Dossier mit einer Übersicht aller Funktionen herunterladen, mit anderen Lösungen vergleichen sowie Screenshots und ein ausführliches Demo-Video der Redaktion ansehen. Der kostenfreie Freemium-Zugang bietet den Zugriff auf einen reduzierten Datensatz.

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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