Kodak will sich neu ausrichten

21. August 2013, 10:22 Uhr | Archiv

Kodak steckt nach seiner Insolvenz immer noch im Wiederaufbauprozess, scheint aber einen zukunftsfähigen Plan entwickelt zu haben. Sowohl Gläubiger als auch Gericht stimmten nun dem Plan zu, dass Geschäft zu reorganisieren. Künftig will Kodak sich auf Märkte konzentrieren, in denen gutes Wachstumspotential gesehen wird.

Mit Maschinen wie der Kodak Prosper 5000XL will man künftig erfolgreich sein. Bild: Kodak

Mit Maschinen wie der Kodak Prosper 5000XL will man künftig erfolgreich sein. Bild: Kodak

Es handelt sich dabei ausschließlich um den B2B-Bereich, was nahe legt, dass Kodak keine Consumer-Produkte mehr fertigen und vertreiben wird. Unternehmensangaben zufolge will man sich auf den Bereich des professionellen Drucks, Verpackungsdruck und den funktionalen Druck fokussieren. Ergänzt werden soll dies durch Serviceleistungen für diese Geschäftsfelder.

Mit schlankeren Strukturen will man die Kosten für Verwaltung und Infrastruktur reduzieren und so ingesamt ein besseres Geschäftsergebnis erzielen. Ziel ist es, wieder eine entscheidende Rolle im amerikanischen Markt zu spielen.

Am 3. September will Kodak „Chapter 11“, eine Regelung des amerikanischen Insolvenzrechtes dann hinter sich lassen. Damit steht das Unternehmen bei der Reorganisation dann nicht mehr unter Kontrolle des Insolvenzgerichtes sondern kann wieder selbst, beziehungsweise ohne Einwilligung des Gerichtes, Entscheidungen treffen.

Über den Autor

Florian Meier

0 Kommentare


Was meinen Sie zu diesem Thema?

Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

Schreibe einen Kommentar

* Pflichtangaben; Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
 

Copyright

Copyright 2015 Bernd Zipper, zipcon consulting GmbH

Archiv