E-Commerce legt in Deutschland weiter zu

23. August 2013, 9:21 Uhr | Archiv

Der interaktive Handel wird in Deutschland immer größer. Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) hat den E-Commerce untersucht und erfasste einen Umsatz von 9,9 Milliarden Euro im zweiten Quartal dieses Jahres – satte fünfzig Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Neben Bekleidung sind auch Bücher und Elektronik beliebte Waren.

(© Lucian Milasan - Fotolia.com)

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Zwischen April und Juni 2013 konnte die Branche der Online- und Versandhändler insgesamt einen Umsatz von 11,8 Milliarden Euro durch den Verkauf von Waren erzielen, 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Von den 11,8 Milliarden Euro wurden 9,9 Milliarden durch den E-Commerce erzielt (6,6 Milliarden im Vorjahresquartal). Auch im Vergleich mit dem ersten Quartal 2013 konnte der Umsatz noch einmal um zehn Prozent zulegen.




Die fünf umsatzstärksten Warengruppen im zweiten Quartal 2013 sind:

  • Bekleidung mit 3,0 Milliarden Euro Umsatz (+18,7 Prozent im Vgl. zum 1. Quartal 2013)
  • Bücher mit 1,3 Milliarden Euro Umsatz (-1 Prozent im Vgl. zum 1. Quartal 2013)
  • Schuhe mit 1,1 Milliarden Euro Umsatz (+98,9 Prozent im Vgl. zum 1. Quartal 2013)
  • U-Elektronik/E-Artikel mit 960 Millionen Euro Umsatz (+2,2 Prozent im Vgl. zum 1. Quartal 2013)
  • Bild- und Tonträger mit 746 Millionen Euro Umsatz (+4,9 Prozent im Vgl. zum 1. Quartal 2013)
  • Neben der Warengruppe DIY/Garten/Blumen mit 160,6 Prozent Umsatzsteigerung konnten vor allem auch Schuhe (98,9 Prozent) sowie Auto/Motorrad/Zubehör (91,9 Prozent) ein großes Wachstum erzielen. Für digitale Dienstleistungen wie Downloads oder Tickets wurden im zweiten Quartal 2013 2,8 Milliarden Euro ausgegeben (40 Prozent mehr im Vergleich zum Vorquartal).

    Zu den Plattformen, die den größten Umsatz generieren gehören die Online-Marktplätze wie eBay, Amazon, Rakuten, Mercateo oder MeinPaket.de, die insgesamt 6,3 Milliarden Euro auf diesem Vertriebsweg umsetzen konnten (1,9 Prozent mehr als noch im ersten Quartal dieses Jahres). Bei den reinen Internethändlern stieg der Umsatz um 36,5 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Wie groß der Anteil des Umsatzes dieser reinen Internethändler auf den Marktplätzen ist, wurde bei der Befragung des bvh nicht erfasst.

    Über den Autor

    Marco Schürmann

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