Update: Ikea setzt auch 2014 auf Augmented Reality

26. August 2013, 19:30 Uhr | Archiv

Der Ikea-Katalog gehört weltweit zu den auflagenstärksten Druckprodukten. Seit 2013 setzt das Möbelhaus in seinen Printprodukten zusätzlich auf interaktive Funktionalität durch „Augmented Reality“. Die mit Metaio-Technologie umgesetzt erweiterte Realität wird für 2014 weiter ausgebaut. Möbelstücke lassen sich dann live ins Kamerabild von mobilen Endgeräten projizieren. Gerade ist die App auch in Deutschland erschienen und passend dazu ein YouTube-Werbevideo.

Ikea Augmented Reality App

Möbel lassen sich mit Smartphone und Tablet dreidimensional betrachten (Foto: mobilecommercedaily.com)

In den kommenden Tagen wird der neue Ikea-Katalog 2014 weltweit ausgeliefert, gerade eben ist auch in Deutschland schon eine mobile App mit Augmented Reality (AR) Funktionalität erschienen. Dies soll auch den großen Unterschied zu den bisherigen Katalogen ausmachen. Bereits im letzten Jahr war das Printprodukt mit interaktiven Funktionen angereichert, in diesem Jahr erweitert man die Möglichkeiten und macht sie nicht in der Print- , sondern auch mobilen Version des Katalogs verfügbar.

Neunzig Produkte im Katalog sind 2014 mit einem besonderen Symbol gekennzeichnet und lassen sich mit Hilfe der Augmented-Reality-Technik des Münchener Entwicklers Metaio live in die eigenen vier Wände holen. Während man 2013 mit Hilfe einer mobilen App zwar zusätzliche Ansichten, 3D-Modelle und Farbvarianten der Produkte abrufen konnte, ist nun ein Platzieren der Möbelstücke in den eigenen Räumen möglich. Mit mehr als 8,5 Millionen App-Downloads im vergangenen Jahr scheint die Akzeptanz beim jungen Publikum so hoch, dass man die Funktionalität entsprechend ausgebaut hat.

Wie funktionierts?

Ikea Möbel virtuell in eigener Wohnung platzieren

Der Katalog dient als „Marker“ und platziert das Möbelstück im richtigen Betrachungswinkel (Foto: mobilecommercedaily.com)

Anhand der vorliegenden Bilder liegt es nahe, dass Kunden künftig nach Auswahl eines Möbelstücks den Katalog oder ein Blatt Papier am geplanten Standort ablegen. Anhand des Betrachtungswinkels und der bekannten Größe des „Markers“ (also A4-Papier bzw. Katalog) kann die AR-Software nun das Möbelstück live in 3D in das Kamerabild einrechnen. Das proportional korrekt dargestellte Möbelstück kann dank der Smartphone bzw. Tablet-Sensoren so von allen Seiten betrachtet werden. Ähnliche Technik basierend auf der junaio-App von Metaio  haben wir auf beyond print bereits hier vorgestellt.

Der neue Katalog dürfte damit dem Begriff „Augmented Reality“ einen großen Bekanntheitsschub verpassen. Wir werden mehr zeigen, sobald uns der Katalog vorliegt.

 

Quelle: mobilecommercedaily.com

 

Mittlerweile ist das passende Werbevideo auf YouTube verfügbar und auch die eigentliche App in der aktuellsten Version zum Download (iTunes Store| Google Play Store) bereit:

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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