Markt für Videokonferenz-Equipment schrumpft

29. August 2013, 14:50 Uhr | Archiv

Bei stetig besser werdenden Internetverbindungen sollte davon auszugehen sein, dass moderne Telekommunikationsformen wie Videotelefonie und Videokonferenzen deutlich an Bedeutung zulegen. Zumindest der Markt für entsprechendes Equipment merkt allerdings nichts von einer solchen Entwicklung. Seine Umsätze gehen zurück.

Softwarebasierte Videochatsysteme laufen professionellen Lösungen momentan den Rang ab. (Quelle: Golem.de)

Softwarebasierte Videochatsysteme laufen professionellen Lösungen momentan den Rang ab. (Quelle: Golem.de)

Ergebnissen des Marktforschungsunternehmens IDC zufolge sind die Umsätze der entsprechenden Unternehmen seit 2011 um insgesamt fast 35 Prozent zurück gegangen. Dabei weisen vor allem Zubehör für Videoinfrastruktur und raumbasierte Videoübertragungssysteme Rückgänge auf, Desktop-Systeme wachsen leicht mit fast 8 Prozent.

Neben der schwächelnden Konjunktur in ganz Europa sehen die Analysten die zunehmende Verbreitung günstiger Systeme als Grund für den Umsatzrückgang. In Notebooks integrierte Kameras und Softwarelösungen wie Skype oder Google Hangout machen teure, spezialisierte Systeme überflüssig.

Nichtsdestotrotz stellten die Analysten bei den Befragungen von Unternehmen aber auch fest, dass nach wie vor großes Interesse an Videkonferenzen besteht. Viele Unternehmen würden dem Thema hohe Priorität beimessen und es als wichtige Komponente der Zusammenarbeit sehen.

Quelle: businesswire.com

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Florian Meier

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