Shopify: Neues Point-of-Sale-Programm

2. September 2013, 9:03 Uhr | Archiv

Shopify war bisher als Anbieter von E-Commerce-Lösungen stets im Internet unterwegs. Das soll sich nun ändern. Mit einem neuen Point-of-Sale-Programm des Unternehmens will man das eigene Bezahlsystem auch im stationären Handel etablieren. Das neue Programm ist für Einzelhändler gedacht, die sowohl im Netz als auch im stationären Handel aktiv sind, und läuft über Apples iPad.

(Bild: Shopify)

(Bild: Shopify)

Mit dem Point-of-Sale-Programm werden die Online-Shops der Händler mit ihren stationären Geschäften verbunden. So können Inventar und Verkaufsstatistiken ohne große Probleme übergreifend abgeglichen werden. Shopify selbst sieht dies als logische Weiterentwicklung nach Kundenwünschen: „Etwa 30 Prozent unserer Kunden führen auch ein stationäres Geschäft. Die meisten haben ein stationäres POS-System, das sich in Shopify integriert – oder gar keines“, erklärt Adam McNamara, Shopify VP Product, gegenüber Techcrunch.

Durch das Point-of-Sale-Programm kann Spotify die Kaufabwicklung weiter in seine Verantwortung ziehen. Sowohl in den Geschäften als auch online können die Käufe über die hauseigene Lösung abgewickelt werden. Nutzer, die bisher nur online oder nur stationär verkauft haben, könnten so einfacher den Einstieg in das jeweils andere Gebiet machen.

Das Unternehmen begann seine Geschichte mit Storefront-Systemen für E-Commerce-Betreiber, gefolgt von einer Lösung für die Bezahlabwicklung, genannt „Shopify Payments“. Das ermöglichte Händlern, sowohl Shopsystem als auch Bezahlabwicklung aus einer Hand zu nutzen. Den Bereich Point of Sale haben auch viele andere Anbieter für sich entdeckt. So unter anderem auch Square mit der eigenen Hardware-Lösung, dem „Square Stand“, oder Paypal (wir berichteten).

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Marco Schürmann

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