Fast jeder Zweite nutzt Smartphones beim Fernsehen

3. September 2013, 9:18 Uhr | Archiv

In deutschen Wohnzimmern wird es immer interaktiver. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland anlässlich der IFA 2013 in Berlin kam man zu dem Ergebnis, dass fast die Hälfte der Deutschen ihr Smartphone oder Tablet beim Fernsehen nutzen. Dabei werden häufig Zusatzinformationen zum laufenden Programm recherchiert oder man tauscht sich mit Anderen aus.

(Bild: freshlytechy.com)

(Bild: freshlytechy.com)

43 Prozent der deutschen Fernsehzuschauer nutzen einen Second Screen, also Smartphones, Tablets oder Laptops, parallel zum TV-Programm. Vor allem bei der jüngeren Generation ist dies häufig zu beobachten – so sucht man dabei beispielsweise nach zusätzlichen Informationen zu Darstellern eines Filmes oder ähnliches. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Kabel Deutschland.

Bei der Altersgruppe der unter 34-Jährigen ist der Anteil derer, die ein internetfähiges Gerät vor dem Fernseher nutzen, mit 63 Prozent besonders hoch. Nur ein Drittel der befragten jungen Zuschauer konzentriert sich vollständig auf das Fernsehprogramm. Bei den über 55-Jährigen sieht es umgekehrt aus: Über 70 Prozent der älteren Befragten schenken dem Fernsehprogramm ihre volle Aufmerksamkeit. Auch bei den Geschlechtern gibt es Unterschiede – während fast die Hälfte der Männer ihre mobilen Geräte parallel zum Fernsehen nutzen, sind es bei den Frauen nur 38 Prozent. Der Second Screen wird aber nicht nur genutzt, um zusätzliche Informationen zum laufenden Programm abzurufen, sondern auch um sich mit anderen über soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook und Co. über Sendungen und Filme auszutauschen.

Die Daten basieren auf einer repräsentativen Umfrage, durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Ipsos im Zeitraum vom 29. Juli bis zum 1. August dieses Jahres. Dabei wurden insgesamt 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Der Second Screen wird sich zukünftig als Parallelmedium neben dem TV durchsetzen, so ist man sich sicher. Das prognostiziert auch eine Studie der Unternehmensberatung Anywab (wir berichteten).

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Marco Schürmann

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