Kodak lässt Insolvenz hinter sich

5. September 2013, 16:17 Uhr | Archiv

Rund eineinhalb Jahre hat Kodak benötigt um seine Insolvenz hinter sich zu lassen. Nun hat das Unternehmen das Insolvenzverfahren offiziell hinter sich gelassen und steht damit auch nicht mehr unter Kontrolle eines Gerichtes. Auch die Umstrukturierung, wir berichteten, ist nun auf den Weg gebracht beziehungsweise teilweise schon abgeschlossen. Das Management schaut damit zuversichtlich in die Zukunft.

Es geht wieder aufwärts. Kodak hat das Insolvenzverfahren hinter sich gelassen. (Logo: Kodak)

Es geht wieder aufwärts. Kodak hat das Insolvenzverfahren hinter sich gelassen. (Logo: Kodak)

Man habe jetzt „die richtige Technologie zur richtigen Zeit“, um den Wandel der Druck- und Medienindustrie zu begleiten, sagte Kodak-Chef Antonio Perez gegenüber Pressevertretern. Damit wolle man nun einen „Aufwärtskurs zu profitablem Wachstum“ einschlagen.

Wie bereits berichtet, hatte Kodak im Laufe seines Insolvenzverfahrens den Bereich der Fotografie weitestgehend abgestoßen. Durch den Verkauf verschiedener Unternehmensbereiche, die Scanner-Sparte ging zum Beispiel an Brother, reduzierte man die Schuldenlast und konnte die Gläubiger ausbezahlen. Auch der Verkauf von über 1.000 Patenten half dem Unternehmen wieder auf die Beine.

Perez dankte sowohl Mitarbeitern, als auch Kunden, Geschäftspartnern und Zulieferern, die an das Unternehmen geglaubt und ihm die Treue gehalten haben.

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Florian Meier

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