Smartwatch mit Mirasol-Display

11. September 2013, 14:04 Uhr | Archiv

Smartwatches sind aktuell einer der größten Trends auf dem Markt für mobile Geräte. Von den großen Herstellern sind entsprechende Geräte angekündigt (Samsung zum Beispiel) oder werden von den Kunden zumindest erwartet (Apple). Zumeist kommen dabei klassische Display-Technologien zum Einsatz, was zwar für eine tolle Darstellung sorgt, die Smartwatch allerdings auch regelmäßig ans Ladegerät zwingt. Abhilfe könnte hier die „Toq“ schaffen, die mit einem energiesparenden Mirasol-Display daher kommt.

Die "Toq"-Smartwatch von Qualcomm ist dank energiesparender Display-Technologie immer eingeschaltet. Trotzdem soll der Akku mehrere Tage halten.

Die „Toq“-Smartwatch von Qualcomm ist dank energiesparender Display-Technologie immer eingeschaltet. Trotzdem soll der Akku mehrere Tage halten.

Entwickelt wurde die Mirasol-Technologie von Qualcomm, einem bekannten Entwickler von Smartphone-Prozessoren. Ähnlich wie E-Ink basiert sie auf der Reflektion des vorhandenen Lichtes, was sie selbst in praller Sonne lesbar, in Dunkelheit aber unbrauchbar macht. Durch mehrere reflektierende Schichten, und den Abstand derselbigen zueinander, lässt sich der Reflektionsgrad des Displays steuern, so dass einzelne Pixel sichtbar werden.

Die Smartwatch „Toq“ soll mit einem 1,55 Zoll großen Display dieser Bauart ausgestattet sein. Bei einer Auflösung von 288 x 192 Pixeln soll sie verschiedenste Daten des verbundenen Smartphones anzeigen können. Dank der energiesparenden Display-Technologie und der Nutzung von Bluetooth zur Übertragung der Daten soll so eine Akkulaufzeit von mehreren Tagen möglich sein. Die Ladung der Uhr soll dann drahtlos erfolgen, wie dies bereits bei aktuellen Smartphones möglich ist.

Aufgrund von Vorbehalten, was die Qualität der Anzeige angeht, startet Qualcomm zunächst mit einer geringen Auflage seiner Smartwatch. Für 300 US-Dollar soll sie ab Herbst in den USA über Qualcomm erhältlich sein. Sollte das Display breite Akzeptanz finden, könnte es zukünftig auch in Smartphones Einzug halten.

Quelle: e-book-news.de

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Florian Meier

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