Apple: Probleme bei iWatch-Herstellung

12. September 2013, 9:44 Uhr | Archiv

Viele haben vermutet, dass Apple vielleicht auch seine Smartwatch auf dem vergangenen Apple-Event vorstellen wird. Dabei wurden sie jedoch enttäuscht – von der iWatch fehlte jede Spur. Nun gibt es Berichte darüber, dass das Unternehmen aus Cupertino Probleme bei der Herstellung haben soll. Der Auftragshersteller soll noch nicht genügend Geräte liefern können.

Durch den Mangel an Leaks und Gerüchten über Apples iWatch vor Beginn der letzten Veranstaltung war es schon absehbar, dass man die Smartwatch noch nicht vorstellen wird. Laut einem Bericht des Branchenportals DigiTimes soll es Probleme bei der Herstellung geben. Speziell sollen die Probleme in einer noch zu hohen Ausschuss-Quote bei einigen der Komponenten liegen. Dadurch würden die Auftragshersteller aktuell gerade mal 30 bis 40 Prozent der Menge an Geräten liefern können, die sich Apple für einen guten Produktstart wünschen würde.

Das Gehäuse der Smartwatch soll über so genannte Pulvermetallurgie hergestellt werden. Dabei wird sehr feines Metall-Pulver unter hohem Druck zu Bauteilen verfestigt. Das Verfahren eignet sich besonders für die günstige Fertigung relativ komplexer Teile. Die Gehäusehersteller sollen derzeit jedoch noch Probleme haben und nicht genug dieser Teile liefern können.

Durch die aktuellen Berichte und der fehlenden Ankündigung aufseiten Apples kann man damit rechnen, dass die iWatch innerhalb der nächsten sechs Monate noch nicht den Markt erreichen wird. Man geht aktuell von einem Termin im zweiten Halbjahr 2014 aus, in dem auch das iPhone 6 angekündigt werden könnte. Aktuelle Versionen von iOS 7 gaben weiterhin noch keine konkreten Hinweise auf eine Kooperation mit einer Uhr.

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Marco Schürmann

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