Waffe aus 3D-Drucker findet Platz im Museum

17. September 2013, 12:25 Uhr | Archiv

Die erste Waffe aus dem 3D-Drucker, der „Liberator“ findet nun seinen Einzug ins Museum. Das Londoner Victoria und Albert Museum hat zwei Originale der Waffe erworben und will sie künftig dauerhaft ausstellen. Kritiker halten die Entscheidung des Museums für ein falsches Zeichen im Umgang mit dem 3D-Druck und dessen Möglichkeiten.

Die "Liberator", die erste Waffe aus dem 3D-Drucker wird künftig im Londoner Albert und Victoria Museum ausgestellt. Bild: Screenshot

Die „Liberator“, die erste Waffe aus dem 3D-Drucker wird künftig im Londoner Albert und Victoria Museum ausgestellt. Bild: Screenshot

Das Museum, das sich selbst als das „weltweit beste Museum für Kunst und Design“ bezeichnet, will die Neuerwerbung ab dem aktuell stattfindenden Design Festivals dauerhaft ausstellen. Die Waffe habe eine wichtige Debatte über die Möglichkeiten neuer Produktionstechnologien und das Teilen von Designentwürfen angestoßen und sich damit einen Platz in der Ausstellung verdient, sagt das Museum.

Der Entwickler der Waffe, Cody Wilson, zeigt sich erfreut über die Aufnahme der Waffe in die Sammlung des Museums. Sein für den Vertrieb der Waffe gegründetes Unternehmen „Defense Distributed“ hat seit jeher mit erheblichem Widerstand zu kämpfen. Zahlreiche Banken kündigten Konten und der 3D-Drucker den er zum Druck benutzte, wurde zwischenzeitlich vom Hersteller wieder eingezogen, weil sie die Produktion von Waffen nicht unterstützen wollten.

Ein Video zeigt die Geschichte der Waffe und geht dabei auf Entwicklung und Produktion und die Motivation von Cody Wilson ein.

Quelle: mashable.com

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Florian Meier

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