Hacker erhalten Zugriff auf 2,9 Millionen Adobe Kundenkonten

4. Oktober 2013, 14:45 Uhr | Archiv

Adobes ID-System wurde, wie der Software-Konzern gestern bekanntgegeben hat, Opfer eines Hackerangriffs. Dabei erlangten die Angreifer Zugriff auf 2,9 Millionen Kundendaten, darunter Namen, Benutzernamen und verschlüsselte Kredit- und EC-Karten-Informationen. In Zusammenhang steht der Vorfall scheinbar mit einem illegalen Zugriff auf den Quellcode der Entwicklungsumgebung Adobe Cold Fusion. Betroffene Kunden werden von Adobe per Mail aufgefordert, ihre Kennworte entsprechend zurückzusetzen.

Angriff auf 2,9 Millionen Kundendaten bei Adobe

Angriff auf 2,9 Millionen Kundendaten bei Adobe

Wie Brad Arkin, Sicherheits-Chef von Adobe, gestern auf dem Adobe-Blog bekanntgab, hat das Adobe-Sicherheitsteam einen Angriff auf die Kundendatenbanken offengelegt. Die Angreifer hatten dabei Zugriff auf rund 2.9 Millionen Benutzerkonten und konnten Namen, Benutzerdaten, sowie verschlüsselte EC- und Kreditkarteninformationen und Passwörter kopieren, aktuell geht man aber nicht davon aus, dass die Datendiebe an unverschlüsseltes Material gekommen sind.

Der Angriff steht laut Adobe im Zusammenhang mit einem Zugriff auf den Quellcode unterschiedlichster Adobe Produkte, darunter vor allem die Entwicklungsumgebung ColdFusion.

Laut Aussagen von Adobe werden betroffene Kunden per E-Mail kontaktiert und zum Ändern der Passwörter aufgefordert. beyond print empfiehlt hier besonders auf vermeintlich ähnliche Pishing-E-Mails zu achten, die sicherlich nicht lange auf sich warten lassen. Ein direktes Ändern der Passwörter über die Anmeldeseite von Adobe kann daher grundsätzlich nicht schaden.

Die wichtigsten Fragen rund um den Angriff beantwortet Adobe auf einer eigenen Hilfeseite, darunter findet man auch Anleitungen, wie man das Passwort seiner Adobe-ID zurücksetzen kann.

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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