PayPal: Bezahlung via QR-Code

9. Oktober 2013, 9:39 Uhr | Archiv

Mit dem Ziel, mehr Kunden in stationäre Geschäfte zu locken und die eigenen Payment-Angebote weiter zu verbreiten, hat PayPal die neue mobile Bezahlmethode „Payment Code“ vorgestellt. Dabei wird nicht wie sonst im stationären Geschäft üblich mit Kreditkarte oder Bargeld bezahlt, sondern durch einen QR-Code auf dem mobilen Gerät, der vom Kassen-Scanner des Händlers gelesen wird.

(© bloomua - Fotolia.com)

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Um eine Bezahlung abzuschließen müssen Kunden lediglich die Anwendung öffnen und sich einen Zahlungs-Code generieren lassen, der anschließend vom Kassen-Scanner eingescannt wird. Für Geschäfte, die keine Scanner besitzen, besteht die Möglichkeit, einen einmaligen Code in das System einzugeben, über den schließlich die Transaktion via PayPal durchgeführt wird.

Doch welche Vorteile hat das System gegenüber beispielsweise Kreditkartenzahlungen? Eine wirkliche Zeitersparnis soll das neue System nicht bieten. Doch um „Payment Code“ sowohl für Käufer als auch Verkäufer interessant zu gestalten, hat man sich laut AllthingsD einige Anreize ausgedacht. So seien Ermäßigungen und Kundenbindungsangebote direkt in die App eingebunden und können automatisch bei der Abrechnung mit einbezogen werden.

Ab dem nächsten Jahr soll mittels QR-Code über PayPal bezahlt werden können. Welche Händler dabei sein werden, ist noch unklar. PayPal will sich im stationären Geschäft stärker etablieren. So hat man bereits ein Kartenlesegerät eingeführt, über das Transaktionen durchgeführt werden können. Auch eine Bezahl-App, durch die das iPad zur Registrierkasse wird, gibt es von der eBay-Tochter.

zipcon consulting hat in Kooperation mit InfoTrends die umfassenden Analyse „Erfolgreich mit QR-Codes“ veröffentlicht. Auf 88 Seiten bietet das Dossier alle Informationen, die man über Quick Response Codes kennen sollte. Darunter eine Vielzahl von Umfragedaten zum Nutzerverhalten, Gestaltungstipps für die richtige Umsetzung einer QR-Code Kampagne, Lesbarkeitstests verschiedener Apps und Generatoren, sowie praxisnahe Fallstudien und Beispiele für den richtigen Einsatz. Mehr Informationen dazu finden Sie im beyond print Online-Shop.

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Marco Schürmann

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