SmartWatch mal anders: Ambient Assisted Living

10. Oktober 2013, 10:38 Uhr | Archiv

SmartWatches wie Samsungs Galaxy Gear oder die oft spekulierte iWatch von Apple stehen unter den Technik-Freunden hoch im Kurs, der tatsächliche Nutzen für den Anwender erschließt sich für den Großteil der Gesellschaft noch nicht. Einen wirklich sinnvollen Einsatz untersucht ein Forschungsprojekt des BMBF: ein Uhr-ähnliches Endgerät das älteren Menschen dank Techniken wie GPS, Bewegungssensorik und Bluetooth das Leben im urbanen Raum erleichtern soll.

Einfache Bedienung und zielgruppenorientiertes Produktdesign sind wichtige Aspekte

Einfache Bedienung und zielgruppenorientiertes Produktdesign sind wichtige Aspekte

Während die ersten smarten Handgelenk-Computer von Samsung & Co besonders die Anzeige von Mails, Facebook-Einträgen oder Twitter-Post fokussieren, beschäftigt sich das Forschungsprojekt Senio Mobil* – ein Gemeinschaftsprojekt des Frauenhofer Instituts IPMS in Dresden und Firmen wie Mastersolutions, Binder Elektronik, Vodafone und Wild Design, sowie der Bundeswehrhochschule München – mit dem Einsatz solch tragbarer Endgeräte für ältere Menschen.

Sicherheit im Alter durch Mobiltechnologie

Gegenwart- und Zukunftstechnologien sollen in der überalternden Gesellschaft bedürftigen Senioren ein selbstbestimmteres Leben durch innovative Nutzung der Technik ermöglichen. Von der Nutzung der Mobilfunknetze über GPS bis hin zur Auswertung von biometrischen Daten des Trägers sind bereits viele Techniken vorhanden, das Projekt entwickelt nun konkrete Funktionen für die Unterstützung von Senioren im alltäglichen Leben.

Helfende Funktionen: Navigation, Sturzerkennung,  Hilferufe

Helfende Funktionen: Navigation, Sturzerkennung, Hilferufe

Sinnvolle mögliche Funktionen

Notruffunktionen mit automatischer Lokalisierung über Mobilfunknetze und GPS, direkte Kommunikation per Bluetooth mit dem Hörgerät, Navigationsunterstützung bei Orientierungslosigkeit oder auch Sturzerkennung durch Bewegungssensoren gehören zu den möglichen Funktionen.

Einfache Bedienung und zielgruppenorientiertes Design

Die Bedienung der Geräte wird besonders einfach gestaltet und auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt, die Konfiguration kann dabei von Familienangehörigen oder zentralen Dienstleistern per Web-Interface erfolgen. Die Produktdesigner von Wild Design haben während des Projektes eine Vielzahl von Prototypen entwickelt und dabei stets Feedback der Zielgruppe eingeholt. Ein erster funktionsfähiger Prototyp wurde nun in einem Fernsehbeitrag des MDR vorgestellt. (Klick aufs Link oder Bild)

MDR-VIDEO-AAL

Quelle & weiter Infos: Wild Design Blog

Projektbeschreibung des Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

Erklärung zur vorläufigen Bezeichnung Senio Mobil: Dieser Begriff kann nicht mehr dauerhaft und kommerziell für das Projekt genutzt werden, weil er als Markenname der Firma Seniomobil Inh. Herr Stefan Ohlinger geschützt ist. Da der Förderantrag jedoch unter diesem Projekttitel beantragt und vom BMBF genehmigt wurde, erlauben wir uns die Verwendung in diesem Artikel mit Bezugnahme auf den Markeninhaber.

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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