Google Smartwatch schon bald erwartet

16. Oktober 2013, 8:52 Uhr | Archiv

Neben Apples iWatch wartet man auch gespannt auf weitere Smartwatches, die unter anderem auf Android setzen. Das Interesse an den smarten Uhren ist groß und Gerüchte um etwaige Produkte gab es in diesem Jahr bereits Zuhauf. Nun gibt es ein weiteres: Google selbst will schon (sehr) bald ein entsprechendes Gerät vorstellen, das wie erwartet unter Android als Betriebssystem läuft.

Mockup von Adrian Maciburko

Mockup von Adrian Maciburko

Samsung hat als einziger bekannter Hersteller im Bereich Smartwatch ein erstes Produkt vorgestellt – die Galaxy-Gear-Uhr (wir berichteten). Das Interesse an Smartwatches ist groß: In einer Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom äußerten 31 Prozent der Bundesbürger ihr Interesse an einer Smartwatch, die mit dem Telefon gekoppelt und so mit dem Internet verbunden ist. 13 Prozent sind sich bereits sicher, ein solches Gerät nutzen zu wollen. Bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren ist sogar fast jeder Zweite (49 Prozent) interessiert, rund jeder Vierte (23 Prozent) ist jetzt schon fest entschlossen, künftig eine Smartwatch zu nutzen.

Auch Apple arbeitet Gerüchten zufolge auf Hochtouren an einer eigenen intelligenten Uhr mit dem Namen „iWatch“. Das Rennen um den Smartwatch-Markt hat also bereits begonnen – da wundert es kaum, dass immer mehr Hersteller ein Stück vom Kuchen haben wollen und mit entsprechenden Geräten liebäugeln. Unter ihnen soll auch Google sein. Informationen des Blogs 9to5Google zufolge könnte das Gerät mit dem Codenamen „Gem“ (dt. „Edelstein“) bereits zeitgleich mit Android 4.4 sowie dem Nexus 5 vorgestellt werden. Mehr Details über die Smartwatch gibt es jedoch noch nicht, man geht jedoch davon aus, dass die Funktionalitäten eng an „Google Now“ gebunden sein, sodass die Uhr vor allem durch Sprachbefehle gesteuert werden könnte. Auch die Interaktion mit dem Smartphone soll sogar Voraussetzung sein.

In unserem Bild sehen Sie ein Mockup von Adrian Maciburko, das zeigt, wie das Interface von „Gem“ aussehen könnte.

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Marco Schürmann

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