Supermarkt bietet 3D-Skulpturen von Kunden an

22. Oktober 2013, 13:19 Uhr | Archiv

3D-gedruckte Selbstportraits waren auch bisher schon erhältlich. Allerdings waren die Kosten dafür aufgrund des hohen Aufwands für den Scan der Personen und den anschließenden Druck relativ hoch. Eine britische Supermarktkette hat den Prozess des Scannens nun vereinfacht und das Drucken an einen Dienstleister ausgelagert. So lassen sich nun weitaus kostengünstiger kleine Versionen der eigenen Person anfertigen.

Beispiele der Modelle von Asda.

Beispiele der Modelle von Asda.

Dazu befinden sich in der Filiale der Supermarktkette Asda in York nun eine Scanstation, an der Personen mit einem Handscanner digitalisiert werden. Zum Einsatz kommen dabei „Eva“-Geräte des Herstellers Artec, über die wir hier bereits berichteten. Nach dem Scan, der laut Asda nur rund zwei Minuten dauert und dabei bis zu 6 Millionen Farben mit erfasst, werden automatisch Druckdaten erzeugt und an einen Dienstleister weitergeleitet.

Dieser druckt anschließend die Figuren, die rund 20 Zentimeter groß sind. Der Preis für einen Scan inklusive Druck liegt bei 40 Pfund, was rund 47 Euro entspricht. Normalerweise kosten entsprechende Dienste ein Vielfaches davon, die angestrebte Massenproduktion dürfte den sehr günstigen Preis ermöglichen. Die Figuren werden in Farbe, rein weiß oder mit einem bronzeartigen Überzug angeboten.

Sollte sich die Aktion als erfolgreich herausstellen, plant Asda eine Ausweitung des Programms auf weitere Filialen, beziehungsweise das ganze Land.

Ein Video zeigt, beispielhaft, den Prozess des Scans und der Fertigung.

Quelle: golem/3d-print-news/Asda

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Florian Meier

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