Otto-Start-up hilft bei Verwaltung von Abonnements

24. Oktober 2013, 9:53 Uhr | Archiv

Unternehmen mit Abonnenten sind sich des Aufwands bei der Kundenabrechnung bewusst – besonders Abo-Commerce- und Software-as-a-Service-Anbieter verbringen oft viel Zeit damit. Abhilfe schaffen soll das Otto-Start-up aus Hamburg mit dem Namen Reskribe, das sich zur Aufgabe nimmt, wiederkehrende Zahlungen für Shops mit Abo-Modellen zu verwalten.

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Egal ob Kosmetik, Lebensmittel oder Socken: Mittlerweile bieten viele Online-Shops die Möglichkeit an, die Güter des täglichen Bedarfs im Abonnement zu bestellen. Während der Abo-Commerce dementsprechend größer wird, zeigen sich auch stets neue Dienstleister, die sich auf die Verwaltung der Abo-Zahlungen spezialisieren – so auch Reskribe.

Das Start-up entstand aus dem Mitglied der Otto Group Liquid Labs und bietet ein Gesamtpaket für die Verwaltung von Abonnements an. Das System eignet sich ebenfalls für die Abrechnung von SaaS-Diensten. Zu Beginn des Jahres 2013 wurde Reskribe gegründet und ist im Juli dann schließlich gestartet. „Reskribe sitzt zwischen dem Abo-Anbieter und dem Payment-Provider“, erläutert Sebastian Sieber, Gründer von Reskribe. Die meisten Payment-Systeme eignen sich eher für die Abwicklung von einmaligen Zahlungen, Reskribe sei da anders.

Für die Abo-Commerce- oder SaaS-Anbieter ist der Vorgang dabei einfach gehalten. Zu Beginn legen die Händler ihre Abo-Modelle, Preise und Mindestlaufzeiten an. Anschließend wird die Bezahlseite von Reskribe in den Bestellprozess integriert. Dabei stehen den Kunden Zahlungen via Kreditkarte, Lastschrift und PayPal zur Verfügung. Alle weiteren Aufgaben wie Rechnungsversand oder Mahnung übernimmt Reskribe.

Das eingesetzte mehrstufige Abrechnungsmodell von Reskribe ist volumenabhängig: Mit der „Sandbox“ kann die Lösung kostenlos getestet werden. Das „Startup“-Paket ist frei von der Grundgebühr, verlangt aber eine Transaktionsgebühr in Höhe von 1,25 Prozent plus 0,20 Euro pro Transaktion. Im „Professional“-Paket wird eine Grundgebühr von 99 Euro fällig, dafür belaufen sich die Transaktionsgebühren auf lediglich 0,9 Prozent plus 0,10 Euro pro Transaktion. „Sobald die Abonnenten-Zahl über 1.000 beträgt, erhalten Kunden ein individuelles Preis-Angebot“, erklärt Sieber.

(via)

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Marco Schürmann

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