Neues Dateiformat als Lösung für Responsive Images?

25. Oktober 2013, 10:31 Uhr | Archiv

Responsive Bilder auf Webseiten sind ein Thema, das Gestalter und Webentwickler nach wie vor sehr beschäftigt. Produktbilder sollen möglichst detailiert und hochaufgelöst angezeigt werden, zugleich müssen für mobile Endgeräte aber die Datenmengen möglichst gering gehalten werden. Die bisher existenten Ansätze zur Lösung dieses Problems sind unhandlich und nur bedingt einsetzbar. Ein „intelligenter Bildcontainer“ könnte Abhilfe schaffen.

Ein auf Masken basierendes Dateiformat könnte die Lösung für Responsive Images in Webseiten sein. Bild: yoav.ws

Ein auf Masken basierendes Dateiformat könnte die Lösung für Responsive Images in Webseiten sein. Bild: yoav.ws

Nach den Ideen des Entwicklers Yoav Weiss werden dabei verschiedene Versionen eines Bildes in einer einzigen Datei gespeichert. Mittels Masken werden dann, abhängig von der jeweiligen Anzeigegröße weitere Bildteile oder ganze Ebenen ein- oder ausgeblendet.

Eine Skalierung oder der Beschnitt von Bildteilen bei Zwischengrößen ist nach den Überlegungen von Weiss mit diesem Format ebenfalls denkbar, um möglichst flexibel auf Änderungen der Bildgröße reagieren zu können. Die „Intelligenz“ der Ausschnittswahl soll dabei im Bildformat liegen und so das Anzeigegerät nicht zusätzlich belasten.

Technisch gesehen könnte dabei etwas wie ein progressiver Bildaufbau zum Einsatz kommen, der im Hintergrund die weiteren Bildteile oder „-ebenen“ nachlädt und anzeigt. Durch den Aufbau einer einzigen Verbindung könnten so viele verschiedene Varianten eines Bildes heruntergeladen werden. Bisher existente Lösungen müssen für jede Grafik die geladen werden muss eine neue Verbindung aufbauen, was besonders mobile Internetverbindungen belastet.

Abgesehen davon, dass es sich bisher nur um ein Gedankenspiel handelt und die Umsetzung inklusive entsprechender Browser-Unterstützung vermutlich mehrere Jahre dauern würde, ist ungewiss, ob das Thema Responsive Images auch längerfristig noch ein Problem darstellt. Angesichts stetig besser werdender Mobilfunknetze, mit entsprechend schnelleren Übertragungseschwindigkeiten, könnte bald auch die Übertragung relativ großer, hochaufgelöster Bilddateien kein Problem mehr darstellen.

Quelle: t3n.de/yoav.ws

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Florian Meier

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