Blackberry: Geplanter Verkauf abgesagt

5. November 2013, 9:43 Uhr | Archiv

Vergangene Woche erst hat sich Blackberry dem sozialen Netzwerk von Mark Zuckerberg zum Verkauf angeboten. Offenbar liefen die Übernahmegespräche nicht wie erwartet, denn anstelle des geplanten Verkaufs soll nun eine Milliarde Dollar vom Großaktionär Fairfax und weiteren Investoren gesammelt werden, durch die das Unternehmen seine Zukunft sichern kann. Doch der Kapitaleingang hat Konsequenzen für den Blackberry-Chef.

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Thorsten Heins, derzeit amtierender Chef des Unternehmens wird seinen Posten räumen, sobald das Kapital durch die Investoren eingegangen ist. Die Noch-Verwaltungschefin Barbara Stymiest am Firmensitz in Waterloo nähe Toronto erklärte: „Die heutige Ankündigung stellt ein deutliches Zeichen der Zuversicht in Blackberry dar.“ Auch sie wird zurücktreten, nachdem das Kapital eingegangen ist. Der erfahrene Technologie-Manager John Chen soll sie ersetzen. Bekannt geworden ist er als Chef des US-Software-Entwicklers Sybase, der im Frühjahr 2010 durch SAP für umgerechnet 4,6 Milliarden Euro übernommen wurde. Jon Chen zeigt sich zuversichtlich: „Blackberry ist eine Kultmarke mit enormem Potential. Doch es wird Zeit, Disziplin und harte Entscheidungen verlangen, um wieder erfolgreich zu werden.“ Zwischenzeitlich arbeitete Chen bei Siemens, dort wo einst Thorsten Heins von Blackberry abgeworben wurde.

Vergangene Woche erst berichteten wir über eine mögliche Übernahme von Blackberry durch Facebook. Facebook hätte vor allem Blackberrys Erfahrungen im Messaging-Bereich gut gebrauchen können.

(via)

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Marco Schürmann

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