Aceton-Stift zur Verbesserung von 3D-gedruckten Oberflächen

7. November 2013, 14:50 Uhr | Archiv

Unter dem Namen „Makeraser“ ist momentan ein nützliches Werkzeug für den Bereich des 3D-Drucks in Planung. Neben einem Eiskratzer-ähnlichen Teil, der zum Lösen von Drucken vom Druckbett gedacht ist, sorgt vor allem der Aceton-Stift für großes Interesse. Mit ihm lassen sich unter anderem die Oberflächen von Drucken glätten. Aktuell ist eine Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung der Produktion in Planung.

Der "Makeraser" soll Oberflächen glätten, Teile miteinander verkleben und Objekte vom Druckbett lösen können. Bild: makeraser.com

Der „Makeraser“ soll Oberflächen glätten, Teile miteinander verkleben und Objekte vom Druckbett lösen können. Bild: makeraser.com

Dank seiner Eigenschaft als gutes Lösungsmittel, ist Aceton in der Lage das gedruckte ABS leicht anzulösen und so eine Glättung der Oberfläche zu ermöglichen. Besonders private Anwender die FDM-Drucker nutzen dürften dies schätzen, um höherwertige Oberflächen zu erhalten und etwaige Kanten glätten zu können. Einfaches „Bestreichen“ der Oberflächen mit dem Stift soll dazu genügen.

Neben der Glättung soll es mit dem Stift auch möglich sein, Oberflächen miteinander verkleben zu können. Nachdem die Oberfläche angelöst wurde, müssen die Elemente miteinander verbunden werden. Wenn die Lösemittel dann verflüchtigt sind, härten die Oberflächen beziehungsweise „Schweißstellen“ aus und es entsteht eine formschlüssige Verbindung der Einzelteile. Solche Kleber sind im Bereich des Modellbaus bereits seit langer Zeit im Einsatz und aufgrund der guten Haltbarkeit geschätzt.

Als weitere Anwendung soll sich mit dem Stift und etwas ABS-Rohmaterial „ABS-Brei“ herstellen lassen, der als Haftgrund auf das Druckbett aufgetragen werden kann. So soll die Haftung des Druckobjektes auf dem Bett deutlich verbessert werden, die auch ein beheiztes Druckbett nicht immer garantieren kann.

Weitere Informationen finden sich auf makeraser.com. Dort besteht auch die Möglichkeit sich mit seiner E-Mail-Adresse in eine Mailingliste eintragen zu lassen, um so über den Start der Crowdfunding-Aktion informiert zu werden.

Quelle: 3d-print-news.de

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Florian Meier

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