McDonalds prüft Einsatz von 3D-Druckern

11. November 2013, 14:18 Uhr | Archiv

Die Fast-Food-Kette McDonalds denkt über den Einsatz von 3D-Druckern in ihren Filialen nach. Damit könnten die Spielzeuge, die es zu den „Happy Meals“ gibt, direkt vor Ort produziert werden. Logistik und Lagerung der Spielzeuge würde so entfallen, vor allem könnte man so aber Kundenwünschen besser entgegen kommen, da einige Spielzeuge immer besonders schnell vergriffen sein.

McDonalds denkt über den Einsatz von 3D-Druckern zur Produktion von Happy Meal-Spielzeugen nach. © Black Spring - Fotolia.com

McDonalds denkt über den Einsatz von 3D-Druckern zur Produktion von Happy Meal-Spielzeugen nach. © Black Spring – Fotolia.com

Sollte dies der Fall sein, könnte mittels eines 3D-Druckers das entsprechende Spielzeug binnen kurzer Zeit nachproduziert werden. Die Rücksendung unbeliebter Spielzeuge am Ende eines Aktionszeitraumes würde ebenfalls entfallen.

Vor Einführung des 3D-Drucks stellen sich allerdings noch eine Menge Fragen. So wären Druckmaterialien notwendig, bei denen Lebensmittelechtheit garantiert ist. Darüber hinaus ist auch die noch relativ lange Druckdauer ein großes Problem. Zwar könnten die Filialen die Spielzeuge auf Vorrat produzieren, von der „Spielzeug on Demand“-Idee wäre damit allerdings nicht mehr viel übrig.

Und selbst wenn diese Probleme geklärt werden könnten, stellt sich die Frage, welches Unternehmen in der Lage wäre jede McDonalds-Filiale, alleine in Deutschland mehr als 1.400 Stück, mit einem 3D-Drucker auszustatten.

Quelle: 3d-print-news.de

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Florian Meier

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