Google: Digitalisierungsprojekt geht voran

18. November 2013, 9:02 Uhr | Archiv

Das Digitalisierungsprojekt für die öffentliche Online-Bibliothek geht einen Schritt weiter. Vergangene Woche hat ein Gericht in den USA festgelegt, dass das digitale Kopieren und Anzeigen von Textausschnitten innerhalb der „Fair Use“-Richtlinien liegt, die in den USA die faire Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken begleiten. Die Entscheidung ist für Google eine weitere Bestätigung des eigenen Vorhabens.

(© Ingo Bartussek - Fotolia.com)

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Bereits seit 2005 dauert der rechtliche Streit zwischen Verlegern und Google an. Die Verleger sahen durch Googles „Library Project“ die Urheberrechte verletzt. Im vergangenen Jahr ermöglichten es neue Auflagen den Verlegern, ihre Werke aus der Digitalisierung zu entfernen, nur 20 Prozent online zugänglich zu machen oder ihre Werke durch den Play Store zu verkaufen. Vor einigen Tagen entschied ein Gericht, dass das Zurverfügungstellen von Textausschnitten aus 20 Millionen Büchern im im Rahmen der „Fair Use“-Richtlinien liege – das meldet Reuters. „Es war ein langer Weg und wir sind sehr erfreut über die heutige Entscheidung“, erklärte Google. „Wie wir schon immer sagten, befindet sich Google Books ganz im Einklang mit dem Urheberrecht und funktioniert wie ein Katalog für das digitale Zeitalter.“

Die durch das Urteil abgewiesenen Autoren seien über die Entscheidung enttäuscht. Sie halten noch immer das Massenkopieren von Büchern für nicht angemessen und eine Überschreitung des „Fair Use“ – sie wollen deshalb das Urteil anfechten.

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Marco Schürmann

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