Rolls Royce setzt im Flugzeugturbinenbau auf 3D-Druck

19. November 2013, 13:52 Uhr | Archiv

Nach zwei Jahren Forschung wagt Rolls Royce den nächsten Schritt und setzt künftig 3D-Drucker bei der Produktion von Flugzeugturbinen ein. Zusammen mit der EU hatte man seit Anfang 2011 daran geforscht, wie man Einzelteile der Turbinen ressourcenschonend, leicht und dennoch stabil mit einem 3D-Drucker produzieren kann.

Im Bau seiner Turbinen setzt Rolls Royce künftig auf den 3D-Druck um Einzelteile zu fertigen. Bild: Rolls Royce

Im Bau seiner Turbinen setzt Rolls Royce künftig auf den 3D-Druck um Einzelteile zu fertigen. Bild: Rolls Royce

Das knapp 7 Millionen Euro teure Forschungsprojekt mit dem Namen „Merlin Project“ brachte offensichtlich den gewünschten Erfolg. Eine fast 100%ige Nutzung des eingebrachten Materials sowie deutlich reduzierte giftige und chemische Abfälle im Produktionsprozess sind das Ergebnis der Forschungen.

Mittels additiver Fertigungsverfahren können nun Metall- und Keramikteile für den Einsatz in der zivilen Luftfahrt hergestellt werden. Beginnen will das Unternehmen mit leichten Bremsen sowie Tankdüsen.

Ziel ist es, dank der neuen Fertigungsverfahren noch weitere Teile leichter produzieren und so das Gewicht und damit den Treibstoffverbrauch der Turbinen senken zu können.

Quelle: 3druck.com

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Florian Meier

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