bvh erwartet großes Wachstum des E-Commerce

20. November 2013, 13:04 Uhr | Archiv

Die Lage des E-Commerce in Deutschland ist wohl besser als erwartet – der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) hat seine Prognose für das Gesamtjahr 2013 deutlich nach oben korrigiert und erwartet einen Umsatz von 39,8 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

(© Maksym Yemelyanov - Fotolia.com)

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Die meisten Händler in Deutschland dürften sich über den bisherigen Verlauf des Jahres freuen. Basierend auf den vergangenen Monaten rechnet der bvh mit einem Umsatz von 48 Milliarden Euro – knapp 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Betrachtet man den reinen E-Commerce-Anteil so soll der Umsatz dort bei 39,8 Milliarden Euro liegen und damit einen Anteil von 83 Prozent am gesamten Umsatz haben. Ursprünglich ging man von einem Umsatz mit Waren von 43,5 Milliarden Euro und einem E-Commerce-Umsatz von 33,5 Milliarden EUro aus.

Im vergangenen dritten Quartal des Jahres (Juli bis September) erzielten die Online- und Versandhändler einen Umsatz von 11,6 Milliarden Euro (26,7 Prozent plus im Vergleich zum Vorjahr). Davon wurden 9,7 Milliarden Euro allein durch den E-Commerce erzielt. Auch hier liegt ein eindeutiges Plus in Höhe von 44 Prozent zum Vorjahreszeitraum vor.

bvh-e-commerce-prognose

Die fünf umsatzstärksten Warengruppen:

Bekleidung/Textilien/Schuhe:
3,9 Milliarden Euro Umsatz (plus 22 Prozent zum Vorjahresquartal)
Bücher, Bild- und Tonträger:
2,0 Milliarden Euro Umsatz (plus 115 Prozent zum Vorjahresquartal)
Unterhaltungselektronik/Elektronikartikel:
982 Millionen Euro Umsatz (plus sechs Prozent zum Vorjahresquartal)
Haushaltsgeräte/Haushaltswaren und Kleinartikel:
594 Millionen Euro Umsatz (minus sieben Prozent zum Vorjahresquartal)
Hobby, Sammel- und Freizeitartikel:
578 Millionen Euro Umsatz (plus fünf Prozent zum Vorjahresquartal).

6,6 Milliarden Euro wurden über Online-Marktplätze wie Amazon, eBay oder Rakuten umgesetzt. Multichannel-Anbieter setzten 3,5 Milliarden Euro um, reine Internetanbieter 1,2 Milliarden Euro.

(via)

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Marco Schürmann

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