NSA-Affäre führt zu gesteigertem Einsatz von Sicherheitstechnologien

21. November 2013, 12:39 Uhr | Archiv

Die Affäre rund um die Ausspähungen durch die amerikanische NSA hat für Endnutzer aktuell zumindest einen guten Punkt. Viele Anbieter haben begonnen, die Sicherheitsstandards ihrer Lösungen zu verbessern und ihre Dienste sicherer zu machen. Die Electronic Frontier Foundation, die sich für Nutzerrechte im Internet einsetzt, begrüßt diesen Schritt ausdrücklich.

Die Electronic Frontier Foundation begrüßt die steigende Verwendung aktueller Sicherheitsstandards.

Die Electronic Frontier Foundation begrüßt die steigende Verwendung aktueller Sicherheitsstandards.

Dropbox, Google, LinkedIn oder auch Facebook haben begonnen, fünf „Best Practice“-Vorschläge der EFF umzusetzen. Diese sehen zum Beispiel sichere Datenübertragungen via HTTPS-Protokoll, die Verschlüsselung der Kommunikation zwischen einzelnen Datencentern oder auch sichere Anmeldungen mittels STARTTLS vor.

Ein Teil der Änderungen wurde bei den Anbietern bereits erfolgreich umgesetzt, viele weitere Änderungen sind für das kommende Jahr geplant. Auch wenn dies keine vollkommene Sicherheit gewährleisten kann, so bietet die Integration gängiger Sicherheitsstandards doch ein deutliches Plus an Sicherheit für die Endanwender.

Eine Übersicht über die durchgeführten oder geplanten Änderungen der Services finden sich auf der Internetseite der Electronic Frontier Foundation.

Darüber hinaus sorgen sich immer mehr private Nutzer aber auch Unternehmen um ihre IT-Sicherheit. Gerade Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist dadurch aktuell im Aufwind und könnte infolgedessen künftig deutlich einfacher zu nutzen sein.

Quelle: eff.org

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Florian Meier

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