Unterwäsche aus dem 3D-Drucker

21. November 2013, 14:05 Uhr | Archiv

Ein britisches Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Textilien in einem 3D-Drucker produziert werden können. Die so produzierten Stoffe sind dehnbar, atmungsaktiv und biologisch abbaubar. Als einen der ersten Anwendungszwecke sieht das Unternehmen die Produktion von Unterwäsche.

Ab kommendem Jahr will man Einweg-Damenslips mit integrierter Binde anbieten. Diese können nach Gebrauch einfach entsorgt werden und sind dabei biologisch vollkommen abbaubar. Möglich macht dies das Grundmaterial aus Latex und Baumwolle. Sie werden in einzelnen Schichten aufgesprüht und bilden dann einen festen Verbund mit entsprechenden Eigenschaften.

Ein großer Vorteil dieses Verfahrens ist die Möglichkeit, Textilien in beliebigen Farben, Mustern und Formen zu produzieren. Dies macht den Einsatz der Technologie auch für weitere Anwendungsgebiete möglich. Denkbar ist neben normaler Kleidung vor allem der Einsatz im Automobilbereich, der Medizin oder auch im Bereich von Funktionskleidung für den Outdoor-Einsatz.

Mehr Informationen über das Material gibt es auf der Internetseite des Herstellers „Tamicare“.

Ein Video zeigt die Eigenschaften des „Cosyflex“ genannten Materials.

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Florian Meier

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