3D-Druck erobert Düsseldorfer Fachmessen

2. Dezember 2013, 11:52 Uhr | Archiv

Der 3D-Druck ist vielfältig. Nicht nur was die Möglichkeiten des Drucks angeht, sondern auch bei den Fertigungsverfahren. Schon jetzt ist 3D-Druck ein großes Thema und innerhalb der kommenden Jahre sind viele weitere spannende Entwicklungen zu erwarten. Zusammen mit der Messe Düsseldorf hat der VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) im Oktober 2013 die Marke 3D fab+print gestartet, die auf zukünftigen Messen die Aussteller der 3D-Druckbranche zusammenführen und das Thema selbst näher an die Öffentlichkeit rücken soll.

3d-fab+print

Den Anfang macht die Messe K 2013 – eine der weltweit bedeutendsten Fachmessen für die Kunststoff- und Kautschukindustrie. Der 3D-Druck könnte zukünftig von großer Bedeutung bei der Herstellung von Kunststoffteilen sein und soll daher auch auf der Messe seinen entsprechenden Platz bekommen. Eine Broschüre soll unter der Marke 3D fab+print zu den entsprechenden Ausstellern führen. Begleitet wird das Vorhaben vom VDMA mit seinem Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen. Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des Fachverbandes meint: „Der 3D-Druck ist eine hervorragende Ergänzung zu herkömmlichen Fertigungsverfahren. Die werkzeuglose Herstellung von Kunststoffteilen eröffnet insbesondere bei kleinen Stückzahlen oder bei der Herstellung von Prototypen neue Chancen.“

Doch nicht nur Kunststoff kommt in der 3D-Drucktechnik zum Einsatz – auch Metall, Keramik, Gips und auch Papier werden bereits mit entsprechenden Verfahren verarbeitet. Die Bedeutung für die Werkzeugtechnik, Bauteilproduktion, Medizintechnik und Konsumgüterindustrie ist demnach groß – deshalb widmet die Messe Düsseldorf dem Thema nicht nur auf der K 2013 besondere Aufmerksamkeit. Hans Werner Reinhard, Stellvertretender Geschäftsführer der Messe Düsseldorf erklärt: „Über die Marke 3D fab+print werden wir die Vielfalt der additiven Fertigungsverfahren auch auf den Veranstaltungen der Bright World of Metals, der MEDICA, der COMPAMED und der drupa (31. Mai bis 10. Juni 2016) sichtbar machen. So bieten wir unseren Ausstellern und Fachbesuchern branchenspezifische Möglichkeiten, die wichtige Zukunftstechnologie 3D-Druck kennenzulernen.“

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Marco Schürmann

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