BlackBerry will am Markt bleiben

3. Dezember 2013, 11:07 Uhr | Archiv

Geht es nach John Chen, dem CEO von Interim, so müsse man sich um BlackBerry keine Sorgen machen. Die Firma sei am Markt, um dort zu bleiben, schreibt er in einem offenen Brief an alle Kunden und geht dabei besonders auf die Stärke des Enterprise-Bereichs ein. Nachdem der geplante Verkauf abgesagt wurde, will man nun selbstständig wieder Erfolge erzielen.

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Laut Interim-CEO John Chen sei BlackBerry im Enterprise-Bereich weiterhin die Nummer eins. So unterstütze man beim Mobile Device Management (MDM) und Enterprise Mobility Management (EMM) jede Plattform und die Kundenbasis sei so groß wie bei sonst keinem Anbieter. Doch nicht nur durch die Vielfalt und weite Verbreitung könne man punkten – auch der Sicherheit wird große Bedeutung zugeschrieben. Laut Chen seien die Daten nirgends so gut aufgehoben wie bei BlackBerry. Über den BlackBerry Messenger (BBM) verlor er in dem offenen Brief keine Worte. Bei der Veröffentlichung für Android und iOS gab es großen Andrang auf den Messenger. Die Berichte über den „Tod“ von BlackBerry seien maßlos übertrieben, erklärte er.

BlackBerry-Geräte waren zum Großteil an Business-Kunden gerichtet und damit nicht für jedermann geeignet – doch das sei „okay“ so, erklärt Chen. Gegen die Konkurrenz durch Google, Apple und jüngst auch Microsoft fiel es dem Hersteller jedoch schwer, großen Erfolg auf dem Smartphone-Markt zu haben. Die Folge war das Angebot des eigenen Verkaufs, das man jedoch zurückgezogen hat. Stattdessen möchte BlackBerry mit Hilfe von Investoren nun versuchen, von allein wieder Erfolge zu erzielen.

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Marco Schürmann

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