Heidelberg investiert in Neo7even

5. Dezember 2013, 11:47 Uhr | Archiv

Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat heute die Beteiligung an der Siegener Softwarefirma Neo7even bekanntgegeben. Mit dem Invest ist die Multi-Channel-Publishing-Lösung NEOzenzai will der Druckmaschinenhersteller im diesem Wachstumssegment Fuß fassen. Künftig bietet Heidelberg eine Integration der Neo7Even Software in seinen Prinect Workflow an.

Sascha Brandhorst von Neo7even (li.) und Christopher Bertli, Leiter Produktmanagement Prinect

Sascha Brandhorst von Neo7even (li.) und Christopher Bertli, Leiter Produktmanagement Prinect

Mit der Beteiligung am Siegener Unternehmen Neo7even, die mit ihrer Mindmap-basierten und datenbankgestützen Publishing-Lösung NEOzenzai bereits lange mit Heidelberg kooperiert haben, möchte sich der Druckmaschinen-Hersteller im Bereich des Asset Management und Multi-Channel-Publishing im wachsenden Marktsegment positionieren. Besonders für medienneutrale Publishing-Dienstleistungen in Print, Online und Tablet möchte man Lösungen anbieten, die besonders eng mit dem Druckerei-Workflow Prinect verzahnt sind.

„Dieses Investment betrachten wir als zusätzlichen wichtigen Meilenstein, das Angebot an zukunftsweisenden Digitallösungen für unsere Kunden zu erweitern“, so Dr. Gerold Linzbach, Vorstandvorsitzender von Heidelberg. „Damit eröffnen sich sowohl für Druckereien als auch für Heidelberg neue Geschäftsmöglichkeiten.“

Den Vertrieb der Software wird Heidelberg nun über die eigenen Kanäle weltweit forcieren und bündelt im Zuge dieses Ausbaus seine Digital- und Softwareaktivitäten in einem neuen Geschäftsbereich unter der Leitung von Jaosn Oliver.

„Wir sehen das Digitalgeschäft als sehr vielversprechenden Wachstumsmarkt für Heidelberg. Um unseren Anteil daran weiter auszubauen, investieren wir in neue Geschäftsanwendungen und kooperieren mit innovativen Partnern. Gleichzeitig haben wir jetzt alle dazu relevanten Bausteine innerhalb des Unternehmens zusammengefasst, um noch zielgerichteter handeln zu können“, so Linzbach. „Auch digitale Drucksysteme sind nur mit einem optimal darauf ausgelegten Workflow erfolgreich zu vermarken; damit ist unsere Software Prinect ein entscheidender Schlüssel für den Erfolg. In Summe schätzen wir das Umsatzpotenzial für Heidelberg im Digitalgeschäft bestehend aus Druckmaschinen, Verbrauchsmateriealien und passender Software innerhalb der nächsten drei Jahre auf dann jährlich über 200 Millionen Euro.“

Neo7even wird darüber hinaus den bestehenden Kundenstamm mit den bisherigen Ansprechpartnern unterstützen. Im Firmensitz in Siegen beschäftigt Neo7even rund 50 Mitarbeiter.

 

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

0 Kommentare


Was meinen Sie zu diesem Thema?

Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

Schreibe einen Kommentar

* Pflichtangaben; Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
 

Copyright

Copyright 2015 Bernd Zipper, zipcon consulting GmbH

Archiv