Kinder haben wenig Interesse an E-Readern

9. Dezember 2013, 13:52 Uhr | Archiv

Wie eine aktuelle Studie ergeben hat, nutzen Kinder E-Reader wie den Kindle oder Nook weitaus weniger als bisher gedacht. Nur vier Prozent lesen täglich auf einem entsprechenden Gerät, obwohl der Anteil der Kinder die täglich lesen oder vorgelesen bekommen deutlich höher liegt.

Kinder schätzen die Haptik von gedruckten Büchern und ziehen sie digitalen Varianten vor. (© Dan Race - Fotolia.com)

Kinder schätzen die Haptik von gedruckten Büchern und ziehen sie digitalen Varianten vor. (© Dan Race – Fotolia.com)

Der Studie nach, lesen 60 Prozent der unter 9-jährigen Kinder täglich selbst oder bekommen etwas vorgelesen. Von verloren gegangener Leselust kann dementsprechend keine Rede sein. Wissenschaftler begrüßen diese nach wie vor hohe Zahl, da Lesen als aktive Tätigkeit deutlich besser ist, als die Aufnahme von Informationen über das Fernsehen oder Internet.

Wichtig für die Leselust und das -verhalten der Kinder seien allerdings auch die Eltern. Wenn diese wenig oder gar keine Bücher lesen, sei es auch schwierig die Kinder dafür zu begeistern.

Trotz vieler Möglichkeiten, Bücher digital über E-Reader zu konsumieren, bevorzugen die meisten Kinder gedruckte Bücher. Vor allem die haptische Erfahrung, das Anfassen von Seiten, deutliches Zeigen auf Einzelheiten, ist für viele Kinder von großer Bedeutung und bei E-Readern natürlich nicht gegeben.

Damit besteht auch in Zukunft eine stabile Nachfrage für gedruckte Kinderbücher.

Quelle: graphische-revue.at

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Florian Meier

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