E-Books zu Weihnachten verschenken

18. Dezember 2013, 14:09 Uhr | Archiv

Bücher sind noch immer beliebte Geschenke zu Weihnachten – inzwischen auch in digitaler Form. E-Books werden bereits von jedem Fünften auf E-Readern, Tablets oder Smartphones gelesen. Einer Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom zufolge wollen jeweils 23 Prozent der Bundesbürger ein Tablet oder Smartphone verschenken, 12 Prozent einen E-Reader. Damit steigt die Verfügbarkeit von E-Book-fähigen Geräten weiter an. Wer Bücher in digitaler Form zum Fest verschenken möchte, sollte jedoch einiges beachten. Der Bitkom gibt Tipps dazu.

(© Eisenhans - Fotolia.com)

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„Besonders zu Weihnachten stellt sich die Frage, wie sich E-Books am besten verschenken lassen“, erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Aus urheberrechtlichen Gründen ist ein verschenken von E-Books jedoch nicht so einfach möglich, denn der Käufer erwirbt nicht das Eigentum, sondern lediglich ein Nutzungsrecht, welches nicht ohne weiteres übertragbar ist. Doch es gibt trotzdem noch Möglichkeiten, E-Books zu verschenken.

Eine dieser Möglichkeiten sind Gutscheine bei Anbietern digitaler Bücher. Der Gutschein kann je nach Vorlieben digital versendet oder ausgedruckt werden und vom Beschenkten anschließend im Online-Shop eingelöst werden. Inzwischen können auch häufig Gutscheine individualisiert werden, zum Beispiel mit so genannten E-Book-Cards, die bereits in vielen Buchhandlungen zu kaufen sind und neben dem Cover des ausgewählten Buches auch eine kurze Beschreibung des Inhalts und des Autors zeigen.

Man sollte darauf achten, dass das Lesegerät des Beschenkten kompatibel mit den Gutscheinen ist – so kann es etwa vorkommen, dass ein spezieller E-Reader (Kindle, Tolino, Kobo etc.) für das Lesen der E-Books benötigt wird. Die meisten E-Reader nutzen das EPUB-Format, wenn der Beschenkte jedoch beispielsweise ein Kindle besitzt, so kann der Gutschein nur bei Amazon selbst gekauft werden, da hier ein spezielles Format verwendet wird. Bei Tablets und Smartphones sieht es dabei anders aus. Durch die Nutzung verschiedener Apps zum Lesen stellt das Format oftmals kein Hindernis mehr dar. So können Nutzer eines iPads E-Books beispielsweise auch über die Kindle-App lesen.

Eine Alternative zu den Gutscheinen stellen E-Book-Flatrates dar. Nach Zahlung einer monatlichen Gebühr können damit E-Books ausgeliehen werden und in speziellen Apps auf den entsprechenden Geräten gelesen werden. Der Beschenkte hat dabei die Möglichkeit, innerhalb eines angegebenen Zeitraumes so viele E-Books zu lesen, wie er möchte. Derartige Apps gibt es bereits für alle gängigen iOS- und Android-Geräte.

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Marco Schürmann

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