Apple MacPro nun im Store

19. Dezember 2013, 10:42 Uhr | Archiv

Lange nach der Vorstellung hat Apple nun den neuen MacPro in den Stores zur Konfiguration und Bestellung freigegeben. Damit bekommt der lang vernachlässigte Pro-Rechner nun endlich seinen Nachfolger. Mit der Lieferung ist in diesem Jahr jedoch nicht mehr zu rechnen.

Seit kurzem im Store bestellbar: MacPro mit bis zu 12-Core Intel Xeon E5

Seit kurzem im Store bestellbar: MacPro mit bis zu 12-Core Intel Xeon E5

Bereits im Juni kündigte Apple CEO Tim Cook den lang erwarteten Nachfolger des MacPro auf der WWDC in San Francisco an. Bis zur Bestellmöglichkeit mussten sich die potentiellen Kunden jedoch lange gedulden, erst für Dezember war die Freischaltung im Store angekündigt.

Nun hat Apple noch soeben die Kurve bekommen und tatsächlich eine Woche vor Weihnachten die Bestelloptionen im Apple Store freigeschaltet. Mit einer Lieferung dürfte es allerdings in diesem Jahr nichts mehr werden, der Store gibt als Liefertermin für alle Konfigurationen den Januar an.

Neue Hardware für Pro-User

Kein Flaschenkühler, sondern ein Mac Pro – innen steckt neueste, vielversprechende Technik.

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Nachdem das alte Gerät mehrere Jahre nahezu unverändert produziert wurde und aufgrund neue EU-Bestimmungen seit einigen Monaten in Europa nicht mehr verkauft werden durfte, präsentierte Apple auf der WWDC im Juni ein unerwartet kleines, schwarzes und zylinderformiges Tischgerät. Im Store lässt sich das Gerät nun konfigurieren und mit einem Intel Xeon E5 Prozessor mit bis zu 12-Kernen bestücken. Zwei AMD FirePro Grafikkarten (Basis D300 mit 2GB VRAM – Top D700 mit je 6 GB VRAM), können bis zu drei 4K-Monitore gleichzeitig mit Bildmaterial versorgen. Das Design hat in den vergangene Monaten bereits mehrfach Diskussionen ausgelöst, in dem oft als „Blumenvase“ verspotteten Design nur für eine intern verbaute SSD-Festplatte Platz, zusätzliche Erweiterung lassen sich „nur“ über die sechs Thunderbolt 2 Schnittstellen anschließen, mit einer Tranferrate von 20 Gb/s sind sie aber doppelt so schnell wie bisher.

Die in den USA produzierten Geräte sind in der Minimal-Konfiguration ab 2.999 Euro erhältlich (3,7 GHz Quad-Core mit 12 GB RAM) – in der Top-Ausstattung mit 12-Core E5 Prozessor, 64 GB Arbeitsspeicher, 1 TB Flash-Speicher und zwei AMD FirePro D700 legt man knapp 10.000 Euro auf den Tisch. Mit drei Sharp-Displays mit 4K-Auflösung kommt man schon ins Preisniveau eines VW Golf mit guter Ausstattung.

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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