Iris-Scan: Schau mir in die Augen, Smartie

9. Januar 2014, 16:16 Uhr | Archiv

Biometriefunktionen in Konsumentenhände etablieren sich 2014. Nach der Einführung von Fingerabdrucksensoren – siehe iPhone 5S – kommt nun auch der Irisscan als Bestandteil von Endverbraucher-Hardware auf den Markt. So plant dem Vernehmen nach Samsung zum Marktstart des Galaxy S5, der Ende März bis April über die Bühne gehen soll, die Einbindung der Irisabtastung. Eine Entscheidung, so Samsung-Vize für das Mobilgeschäft Lee Young Hee in einem Gespräch mit dem Nachrichtendienst Bloomberg, sei aber noch nicht getroffen.

Der handtellergroße EyeLock myris ist ein Iris-Scanner zur Anwenderidentifizierung.

Der handtellergroße EyeLock myris ist ein Iris-Scanner zur Anwenderidentifizierung.

Eher für den stationären Einsatz ist hingegen das Gerät namens EyeLock myris gedacht. Dieser Iris-Scanner soll mit hoher Zuverlässigkeit und Sicherheit dem Nutzer am heimischen Computer als Passworteingabe-Ersatz dienen. Beim Aufruf eines passwortgeschützten Dienstes genügt dann der Scan der Iris, um sich zu identifizieren. Beim Scanvorgang werden laut Hersteller beide Augen gleichzeitig abgetastet, wobei die Möglichkeit einer Falscherkennung weiter gesenkt wird und nur noch 1 zu 2,25 Billionen betrage.

Das USB-Gerät soll zu einem Preis zwischen 200 und 300 US-Dollar auf den Markt kommen und sich für bis zu fünf Benutzer eignen. Marktbeobachter rechnen mit einer hohen Akzeptanz für Biometrieverfahren wie beim EyeLock myris, deren Kontrolle beim Anwender selber liegt.

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