3D-Drucker: Nachlese zur CES Las Vegas 2014

15. Januar 2014, 11:51 Uhr | Archiv

Sucht man in Google News mit dem Stichwort „printer“, kann man sich sicher sein, unter den ersten Suchergebnissen eine Mehrzahl an Treffern mit „3D printer“ zu finden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses Thema auch die Nachrichten zur Consumer Electronics mitbeherrschte, die bis zum 10. Januar in Las Vegas stattfand. Was sich nun an tatsächlich neuen Produkten hinter dem Medienhype auf der Show zeigte, verrät unsere Zusammenstellung.

MakerBot, eine Tochterfirma von Stratasys, hat den Replicator geschrumpft und bringt nun eine Mini-Version auf den Markt. Für rund 1300 US-Dollar ist dieser 3D-Drucker für (Mini)Objekte bis 10 x 10 x 12,5 cm Volumen in 200-Mikron-Layers geeignet. Auch angekündigt sind zwei Apps für Desktop und Mobil, über die Anwender die Cloud- und WiFi-geeigneten Drucker mit 3D-Modellen versorgen.

Der 3D-Drucker da Vinci soll unter 500 Dollar kosten.

Der 3D-Drucker da Vinci soll unter 500 Dollar kosten.

Deutlich günstiger geht bald mit Preisen ab knapp 500 US-Dollar die CES-Novität da Vinci von XYZprinting über den Tresen. Avisierte Zielgruppe sind vornehmlich Privatanwender, die den 3D-Drucker, der mit FFF-Material arbeitet, gebrauchsfertig erhalten sollen. Die maximale Objektgröße liegt bei 19,8 cm Seitenlänge, die Layers werden mit 100 Mikron aufgebracht. Über die Qualität der Geräte des Newcomers aus Taiwan ist noch nichts bekannt, der da Vinci ist das erste Produkt dieser Firma.

3D Systems ist in der 3D-Drucksparte da schon bekannter. Der Hersteller präsentierte auf der CES gleich drei neue Modelle, die 2014 auf den Markt kommen sollen. Der „CubeJet“ zu einem Preis um 5000 US-Dollar ist im Gegensatz zu obigen Monochrom-Druckern zu 3D-Drucken in einer Vielzahl möglicher Farbtöne fähig – allerdings meint die Firma mit „Full Color“ das Spektrum der angebotenen Farbtöne, denn gedruckt wird zwar mit mehreren Farben, nach wie vor aber flächig und nicht fotorealistisch. Später im Jahr 2014 sollen noch ein Keramikdrucker (CeraJet) und eine Food-Druckerreihe (ChefJet / Pro) für monochrome essbare 3D-Drucke auf den Markt kommen.

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