Das Aus für den digitalen Zeitschriften-Kiosk PagePlace

20. Januar 2014, 11:57 Uhr | Archiv

Um sich zukünftig ganz auf die Weiterentwicklung und Optimierung der Tolino-Hardware konzentrieren zu können, stellt die Deutsche Telekom den Verkauf von E-Books über ihren eigenen Kiosk Pagelace ein. Am 31. März 2014 soll PagePlace endgültig abgeschaltet werden – man rät Kunden zur Sicherung der Inhalte. Doch welche Möglichkeiten haben die Nutzer jetzt noch, um auf ihre gekauften Inhalte zugreifen zu können?

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In der offiziellen Ankündigung der Deutschen Telekom erklärt man, dass bereits Ende Februar der Verkaufsstopp von E-Books sei. Bis zum 31. März haben Kunden jedoch noch die Möglichkeit, auf ihr Konto und die damit verbundenen Inhalte zuzugreifen. Man bittet die Pagelace-Nutzer dazu, ihre gekauften digitalen Bücher oder Zeitschriften auf Tolino-Partner wie Buch.de, Thalia.de, Hugendubel.de oder Weltbild.de zu übertragen – alternativ können die Inhalte auf offline gesichert werden.

Die Deutsche Telekom will sich mit dem Ende von PagePlace zwar offiziell aus dem E-Book-Verkauf zurückziehen, will aber weiterhin ein Teil der Tolino-Kooperation bleiben. Der Fokus soll dabei jedoch zukünftig stärker auf der Weiterentwicklung und Optimierung der Hardware liegen. Mit dem Ende des 2011 gestarteten Angebots PagePlace findet bereits das zweite Online-Zeitungskiosk aus der E-Book-Gruppe ein Ende. Erst im September 2013 wurde Pubbles eingestellt, nachdem noch 2012 die Buchhändler Weltbild und Hugendubel als Gesellschafter mit einstiegen – ein Durchbruch oder Akzeptanz am Massenmarkt gelang damit aber nicht.

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Marco Schürmann

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