Künftig keine Weiterentwicklung des E-Book-Editors Sigil

10. Februar 2014, 12:43 Uhr | Archiv

Der Open-Source-Editor für ePub-Dateien, Sigil, wird nicht länger weiterentwickelt. John Schember, der seit 2011 für das Projekt zuständig war, hat sich nach dem Umzug des Codes von Google Code zu Github im September 2013 eine Belebung der Entwicklung erhofft – diese blieb jedoch leider aus. Durch die wenigen Commits seit dem Umzug wird das Projekt eingestellt. Die letzte Version von Sigil 0.7.4 vom Oktober 2013 kann jedoch weiterhin genutzt werden. Schember empfiehlt die E-Book-Verwaltung Calibre als Alternative. Calibre bringt inzwischen auch einen Editor für E-Books mit sich. Wie Sigil ist auch Calibre Open Source und wird aktiv entwickelt – zwar verwendet Calibre keinen Code von Sigil, jedoch sieht Schembre das Tool als geistigen Nachfolger an.

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1 Kommentar

  1. Antworten

    Christoph Luchs

    19. März 2014

    Das ist eine unglaublich schlechte Entscheidung. Das einzig vernünftige und professionelle Werkzeug zum Authoring von EPUBs mit hoher Funktionalität und sinnvollen automatischen Hilfestellungen für das Erzeugen von TOCs etc. wird eingestellt. Stattdessen wird die Praktikanten-Software empfohlen, die seit Jahren im Beta-Status mehr nebenbei entwickelt wird. Der Markt für ePUBs ist groß, aber warum gibt es keine vernünftigen Lösungen?
    EPUBs mit InDesign zu erstellen ist keine Alternative.


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