Cebit 2014: Trends und News-Splitter

10. März 2014, 15:38 Uhr | Archiv

Heute hat die weltweit größte IT-Fachmesse Cebit in Hannover wieder ihre Pforten geöffnet, wenn zunächst auch nur für Fachbesucher. Wir berichten über News und Trends von der Messe.

Das Leitthema der Cebit ist dieses Jahr „Datability“, die Fähigkeit zum Umgang mit immer größeren Datenmengen. Und so steht auch das artverwandte Stichwort „Big Data“ im Fokus. Microsoft will sich hier als Partner des Mittelstands profilieren und insbesondere deutsche Maschinenbauer sind an Einsatzfeldern für Big Data interessiert. Und alle betonen, wie wichtig dabei – natürlich – der Datenschutz ist. Auch Autos dürfen keine Datenkraken werden, meint etwa VW-Chef Winterkorn.

Online Print Lösung Papyri

Online Print Lösung Papyri

Mit der Medienindustrie haben die meisten Lösungen der Cebit nur mittelbar zu tun; Softwaregrößen wie Adobe sind dort nicht selber vertreten. Als pure Ebusiness Print Anwendung haben wir nur die Web-to-Print-Lösung Papyri des britischen Anbieters Abcum ausgemacht.

Abgesehen davon macht sich Print in den Messehallen visuell vor allem in den 3D-Druckanwendungen bemerkbar. Beachtenswert ist hier beispielsweise die auf der Cebit neu vorgestellte Produktlinie von Airwolf3D. Die Firma bietet vergleichsweise schnelle Geräte in diesem sich gerade formierenden (Massen)markt. Eine der Novitäten, der Airwolf 3D HD, soll laut Hersteller der flotteste und genaueste 3D Printer unter 3000 Dollar sein.

Samsung machte schon vor Öffnen der Messetore mit der Vorstellung von sicherem Cloud Printing mit dem mobilen Sicherheitskonzept namens KNOX auf sich aufmerksam. Eine entsprechende App für iOS und Android versteht sich ab Juni 2014 auf die verschlüsselte Druckdatenübermittlung via Cloud, allerdings nur auf Geräte von Samsung selber, der in seinen neuen Laserdruckern auch NFC-Technik einsetzt.

Canon versucht sich als Dienstleister mit einem Servicekonzept „Print-as-a-Service“. Die Abrechnung erfolgt dabei nicht nach Druckvolumen, sondern über eine Service-Pauschale pro Arbeitsplatz. Zudem lege man einen Fokus auf die Senkung des Volumens und die Realisierung von Effizienzsteigerungen im Büroablauf. Oder, wie es ein Canon-Manager ausdrückte, hätten hierbei sowohl Kunden wie Anbieter ein Interesse daran, dass weniger gedruckt wird. Allerdings hat Canon auch Services für Infrastruktur und Software, die mit dem PaaS-Konzept verbunden werden sollen.

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