Unsortierte Links zum Wochenende: Twitter-Fotoflut, Punkte-Tüten, Betreff:, Schwachstellen, Wandertropfen

28. März 2014, 10:02 Uhr | Hot/Flop, Neues

Die unsortierten und vielleicht auch interessanten, unterhaltsamen, nützlichen Links zum Wochenende sind „random“ und rund um das Thema Print und Online. Heute: Taggen statt Tippen bei Twitter, ein Haufen Punkte, Betreff-Zeilen seziert, Softwareschwachstellendetektor, bergwandernde Wassertropfen.

Tippst Du noch oder taggst Du schon? Bilder werden wichtiger als Texte, besonders bei mobile und social – so eine Theorie der Mediennutzung. Deshalb ist wohl Youtube das zweitgrößte soziale Netzwerk (das der Wortsuchmaschine Google gehört). Neuestes Indiz: Schreibfaule können jetzt bei Twitter bis zu vier Bilder je Tweet posten. Und anstatt zu schreiben, mit wem man da so unterwegs war, lassen sich bis zu zehn Personen je Foto markieren, neudeutsch: taggen. Macht 40 Tags pro Tweet. Ganz ohne Schreiben. Vorreiter wie üblich sind zwitschernde Besitzer von iPhones, Android-Nutzer müssen sich noch in Tippen gedulden.

Ersteigert: Kreativpunkte.

Ersteigert: Kreativpunkte.

Die Onlinedruckerei viaprinto hat bei eBay Kreativpunkte ersteigert. Hmmm. Ist das Marketing? Ja. Die Punkte stammen aus dem ersten Platz eines österreichischem Kreativ-Ranking, das jetzt das Zeitliche gesegnet hat. Die Agentur DM&B hatte sich die Punkte seit 2001 zusammengetextet und -designt; die Mühe sollte nicht umsonst sein. Der Erlös der Versteigerung geht an eine Wiener Obdachlosen-Notschlafstelle und viaprinto hat jetzt einen Haufen Punkte (siehe Bild). Vielleicht werden die irgendwie sinnvoll in das Agentur-Programm von viaprinto eingebracht.

Ich habe es ja irgendwie und so ungefähr geahnt: Mails mit langen Betreff-Zeilen werden weniger oft geöffnet. Dem ist nun das Unternehmen Retention Science gründlich auf den Grund gegangen und hat dazu 267 Millionen E-Mails ausgewertet. Kurzgefasstes Ergebnis: Sechs bis zehn Wörter sind optimal (ok, d´accord, einverstanden). Personalisierung – möglichst mit dem Vornamen – ist gut! (Hä? Falsch. Ich lösche alle Mails mit Betreffs wie „Bernd, haben Sie heute schon…“ oder „Bernd, Ihr persönlicher Gutschein…“ oder so ähnlich unbesehen.) Aber man soll ja nicht von sich auf andere schließen. Trotzdem lesenswert, der Link.

Ein neues Verfahren der TÜV-Rheinland-Tochter Open Sky soll die Schwachstellen von Softwareanwendungen zuverlässig aufspüren. Das jetzt zum Patent angemeldete Verfahren gehe zudem über den Umfang bekannter Risiko-Evaluierung von CAPEC und Co. hinaus. Die Methode lässt sich sowohl auf Applikationen im Einsatz wie solchen, die in der Entwicklung sind, anwenden. An dem Ansatz finde ich interessant, dass man dabei zwischen relevanten Risiken und bloßen Schwachstellen unterscheiden kann, indem vorher eine Art Priorisierung gesetzt wird.

Ach ja, irgendjemand bei Adobe hatte Zeit, diesen Link hier auszugraben: Wassertropfen können sich bergaufwärts bewegen, es muss ihnen nur heiß genug sein.

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